Ottis Expertentipp – Weihnachten

Alle Jahre wieder… kommt die Ungewissheit, was sich zu Weihnachten in der Firma ziemt und was nicht. Fangen wir mit dem – aus Arbeitnehmersicht zumindest – wichtigsten an, den Feiertagen. Diese sind im Dienst- bzw. Kollektivvertrag geregelt, gesetzliche Feiertage sind der 25. und 26. Dezember sowie der 1. Jänner. Wird der 24. Dezember freigenommen, verbuchen viele Unternehmen nur einen halben Urlaubstag.
Am besten klärt man seine Urlaubswünsche so früh wie möglich mit Vorgesetzten und der Personalabteilung ab.

Wünsche mit Wünschen beantworten

Bei Weihnachts- und Neujahrswünschen schadet es nie, der Regel “Wie du mir, so ich dir” zu folgen – allgemein gehaltene Grußkarten und Mails muss man nicht persönlich beantworten, sollte aber die Sender ebenfalls mit Grüßen bedenken.

Rechtzeitig um den Versand kümmern

Wer sich um den Versand selber kümmert, sollte geschäftliche Weihnachtspost jedenfalls spätestens Mitte Dezember abschicken. Eine Ausnahme von der Regel bieten Geschenke, für die man sich auf jeden Fall – in welcher Form auch immer – bedanken sollte.

Übrigens: Neujahrsgrüße wirken nur knapp nach Neujahr passend – in schnellebigen Zeiten wie diesen sind viele Mitte Jänner schon wieder voll gestartet!

Für Geschenke bedankt man sich

Den Text handschriftlich zu verfassen hat neben dem enormen Zeitfaktor auch den Nachteil, unleserliche Botschaften auf den Weg zu bringen. Im Zweifelsfall besser vorgedruckt, unterschreiben aber immer persönlich! Was das Motiv betrifft, sollte man nicht polarisieren – es muss aber nicht immer ganz klassisch sein.

Vorsicht bei elektronischen Grüßen

Massenmails sollten nur eingesetzt werden, wenn sie mit einem professionellen Tool erstellt und versandt werden. Keine Spielereien und vorher gut testen – ansonsten kann der Schuss nach hinten losgehen!

Lieber zu neutral als zu persönlich

Immer mehr Unternehmen wollen kein Geld mehr für (oft ungeliebte) Geschenke ausgeben und spenden daher. Wenn sich nicht befreundete Kollegen untereinander beschenken, sollte man weder persönlich noch zu “lustig” werden. Eine neutrale Flasche Wein schadet nie. Werbegeschenke haben hier nichts verloren.

Neu dabei? Am besten umhören!

Gerade, wenn man neu in ein Team kommt, empfiehlt sich die Rückfrage bei einem vertrauenswürdigen Kollegen, was üblich ist. Vielleicht reicht auch eine kleine Geste wie Kekse für die Abteilung, um Ihr erstes Weihnachten positiv über die Bühne zu bringen.

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