Studie: Der tertiäre Sektor wächst unaufhaltsam

Wie neueste Daten der Statistik Austria zeigen, ist die österreichische Wirtschaft heute fest in der Hand von Dienstleistungen. Gut zwei Drittel der Bruttowertschöfpung werden vom sogenannten “tertiären Sektor” erbracht, fast der gesamte Rest im “sekundären”, der Produktion. Land- und Forstwirtschaft, einst mit gutem Grund “primärer Sektor”, tragen nur noch 2 Prozent bei.

Statistik Austria - Wirtschaft-Strukturwandel

Das bedeutet, dass sich die heimische Wirtschaft seit den 60er-Jahren grundlegend verändert hat. Damals hatte die Landwirtschaft noch einen Anteil von 11 Prozent, die Produktion lag mit 47 Prozent noch klar vor den Dienstleistungen. Die große Umverteilung setzte ab 1970 ein, in den letzten zwanzig Jahren ist der tertiäre Sektor sogar um 5 Prozent pro Jahr gewachsen.

Statistik Austria - Wirtschaft-Strukturwandel

In Folge sind heute bereits zwei Drittel der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt, verglichen mit der Hälfte vor rund 30 Jahren. In der restlichen EU sieht die Situation ähnlich aus. Die letzten Bastionen der Produktion sind Sachgütererzeugung und Bauwesen, bei den Dienstleistungen liegen Handel, Verwaltung sowie Gesundheits- und Bildungswesen vorne.

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