Umfrage: Unternehmen haben Probleme mit Social Media

Wie eine Blitzumfrage des Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrums (ÖPWZ) zeigt, haben manche Unternehmen nach wie vor Probleme mit Social bzw. New Media Seiten, die vielerorts als Produktivitätskiller und Aufmerksamkeitsvampire gelten.

New Media Umfrage

Während private E-Mails oder kurze Bankkonten-Checks von Mitarbeitern meist kein Problem mehr darstellen und das weitgehende Verbot von Chat-Tools wie Skype eigentlich akzeptiert sind, stellen Social Media wie Facbook oder studiVZ die neue Gretchenfrage in Unternehmen dar: Darf man oder darf man nicht?

Eine Umfrage des ÖPWZ hat genau diese Frage untersucht: Wie gehen österreichische Unternehmen mit Social Media bzw. New Media Seiten um? Welche Seiten werden von Unternehmen für MitarbeiterInnen gesperrt?

Der Grundtenor der Befragung ist positiv: Die meisten Unternehmen sind sehr zurückhaltend beim Sperren von ausgewählten Internetseiten. Doch MitarbeiterInnen dürfen nicht alles. Heute gehört es zur gängigen Praxis, per Mail- und Internet-Policies zu regeln, wo die Grenzen sind.

Unter den Top 3 der gesperrten Internetseiten finden sich Facebook, You Tube und studiVZ, die Business-Plattform XING wird hingegen in den wenigsten Fällen gesperrt, auch das bei uns nicht besonders verbreitete LinkedIn wird überwiegend toleriert.

Diese Trennung in produktive und unproduktive Netzwerke macht aus Unternehmenssicht durchaus Sinn – und kann auch Mitarbeitern helfen, während der Arbeit bei der Sache zu bleiben.

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