Beschäftigungsausblick: Optimismus für das zweite Quartal 2011

Die Erwartungen für das zweite Quartal 2011 sind zuversichtlich: Für den aktuellen Manpower Beschäftigungsausblick beantworteten 750 österreichische Personalchefs die Frage, ob sie im Personal aufnehmen, abbauen oder den MitarbeiterInnenstand gleich lassen wollen.

8 Prozent wollen Personal erweitern

Der Befragung zufolge wollen 8 Prozent der Unternehmen ihren Personalstand vergrößern, während ihn sechs Prozent verringern wollen. 86 Prozent wollen ihn auf dem derzeitigen Stand belassen. Das ist eine äußerst positive Prognose, im Vergleich zum Vorquartal ein Plus von 9 Punkten.

(c) sxc.hu / SRBichara

Positiver Trend in den Bundesländern

In 7 von den 9 Bundesländern zeigt uns der Beschäftigungsausblick in absoluten Zahlen eine positive Entwicklung. Vor allem in der Steiermark mit plus 7 Prozent, in Vorarlberg mit plus 6 und im Burgenland mit plus 5 geben PersonalistInnen an, verstärkt MitarbeiterInnen einzustellen.

Wien als Schlusslicht

Verglichen mit dem Vorquartal stechen vor allem Burgenland mit plus 24 Prozent, Vorarlberg mit plus 23, Salzburg mit plus 19 und die Steiermark mit plus 18 hervor. Wien enttäuscht hingegen im Vorjahresvergleich mit einem erstaunlichen Rückgang von 11 Prozent.

Aufwärtstrend nach Sektoren

In fünf von zehn Wirtschaftssektoren ist ein Aufwärtstrend im Rekrutingverhalten der PersonalistInnen zu erkennen, der Sektor Öffentliche Hand & Soziales bleibt konstant. MitarbeiterInnen sind in diesem Quartal besonders in der Land- & Forstwirtschaft (+14%) sowie Gastronomie & Hotellerie (+11%) gefragt.

Osteuropa sticht hervor

Während in Europa vier Länder einen negativen Ausblick teilen (Griechenland, Spanien, Irland und Italien), sticht besonders Osteuropa hervor. Hier werden die höchsten Nachfragewerte nach Personal prognostiziert. Vor allem die Länder Türkei, Bulgarien und Polen erfahren einen Aufschwung.

 

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