Ranking: Gute Noten für österreichische Fachhochschulen

Das aktuelle Ranking des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) stellt heimischen Fachhochschulen ein überraschend positives Zeugnis aus. Besonders gut positionieren sich dabei in Sachen Studiensituation und Rahmenbedingungen die MCI Innsbruck, die IMC Krems und die FH Wien.

Die Studierenden haben dabei ihre Ausbildungsplätze selbst bewertet, die Ergebnisse wurden nach Fachgruppen unterteilt in Spitzenfeld, Mittelfeld und Schlusslichter gruppiert. Österreichs FHs schaffte es 108 mal in die Spitzengruppe und 123 mal ins Mittelfeld, nur 27 landeten im letzten Drittel.

 

Unter den 12 bewerteten Kriterien finden sich neben Studiensituation, Räumlichkeiten und Organisation auch eLearning und Praxisbezug. Knapp die Hälfte der 13 Fachhochschulen schafften es mit dem Kriterium “Studiensituation insgesamt” mit 11 Studiengängen in die Spitzengruppe, allerdings landeten 27 Studiengänge beim wichtigen Kriterium “Lehrangebot” in der Mittel- oder Schlussgruppe.

 

Gut schnitten unsere Fachhhochschulen insgesamt beim erstmals berücksichtigten Kriterium “internationale Orientierung” ab, besonders die MCI Innsbruck trumpfte hier auf. Seriöserweise verzichtet das CHE dabei auf eine Gesamtwertung und eine allgemeine Rangliste, da sich die Angebote teils sehr schwer vergleichen lassen.

 

Das Hochschul-Ranking wird jährlich an 300 Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden durchgeführt. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung werden 250.000 Studierenden direkt befragt. Die Teilnahme der Hochschulen erfolgt freiwillig und auf breiter Basis.

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