Studie: Erfolgreicher Berufseinstieg für Hochschulabsolventen

Die Studie “Arbeitssituation von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen” (ARUFA) des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung Kassel zeigt, dass die vielbeschworene “Generation Praktikum” so nicht existiert. 63 Prozent der Absolventen arbeiten regulär, nur drei Prozent sind arbeitslos.

Sehr gute Jobchancen

Die Jobchancen sind im allgemeinen sehr gut: 63 Prozent sind regulär erwerbstätig, 12 Prozent sind erwerbstätig und in einem Studium, lediglich drei Prozent sind nicht erwerbstätig, suchen aber eine Beschäftigung – was im Schnitt rund drei Monate dauert. Überraschend ist auch, dass rund 60 Prozent mit einer Anstellung starten, 15 Prozent versuchen es selbstständig.

 

Verdienst steigt rasch an

Auch beim gehalt gibt es für Studenten wenig zu meckern, das Bruttoeinstiegsgehalt klettert in den ersten fünf Jahren von 2160 Euro im Monat auf 3.700 Euro, bei Frauen sind es ganze 20 Prozent weniger.

 

Überqualifizierung ist selten

Was das Ausbildungsniveau betrifft, scheint es ganz gut zu passen: Nur 13 Prozent halten sich für überqualifiziert, 78 Prozent empfinden ihre Beschäftigung als adäquat. Bei den Abschlüssen überwiegen mit zwei Dritteln die Magister, bei den (noch spärlichen) Bachelors liegt das Einstiegsgehalt etwas niedriger.

 

FHs punkten mit Ausstattung

Was den ebenfalls oft beschworenen Unterschied zwischen Fachhochschulen und Universitäten betrifft, ist dieser im wirtschaftlichen Bereich nicht so deutlich. Lediglich bei der Qualität der Ausstattung und dem stärkeren Praxisbezug liegen die FHs hier deutlich vorne.

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