Studie: Österreicher mit Karriere unzufrieden

Eine im “Standard” publizierte Studie der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, dass zwischen Wunsch und Wirklichkeit vieler Karrieren große Lücken klaffen. Nur jeder fünfte Befragte kann sich im Job verwirklichen, Frauen noch seltener als Männer.

Wenn ein Drittel der Studienteilnehmer eine Führungsposition anstrebt und dies nur 7 Prozent schaffen, gibt es ein großes Frustpotenzial. Beim Gehalt sieht es nicht besser aus, die Erfolgsquote jener, die überdurchschnittlich viel Geld verdienen wollen und dies auch schaffen, liegt auf ähnlichem Niveau.

Aufsteigen, das wünscht sich mehr als die Hälfte der Befragten – dass dies auch gelingt ist aber bei weniger als einem Fünftel der Teilnehmer der Fall, auf Dauer ein klassischer Motivationskiller.

Dass selbst Wünsche wie hohes Ansehen, Selbstverwirklichung und Spaß an der beruflichen Tätigkeit überwiegend zu kurz kommen, überrascht nicht weiter. Besonders schwer haben es Frauen, die noch mehr Kompromisse eingehen müssen als Männer.

Umso wichtiger ist es, konsequent an seinen Zielen zu arbeiten und diese auch an der richtigen Stelle zur optimalen Zeit zur Sprache zu bringen – ist der Frustlevel einmal zu hoch und die Motivation flöten gegangen, stagniert die Karriere oft vollends!

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