Studie: Europas Unternehmen wachsen trotz Krise

Wie die Studie “Management Tools & Trends 2011” unter mehr als 11.000 Unternehmern zeigt, sehen europäische Führungskräfte nach wie vor viel Wachstumspotenzial im Ausland. Innovation dient dabei als Wachstumsmotor, Kosteneinsparungen stehen derzeit nicht im Vordergrund. Die Konkurrenz aus Asien und Lateinamerika bleibt stark.

Expansion im Ausland

Das überrascht angesichts der teilweise schwierigen wirtschaftlichen Umstände, die sich lediglich in verhaltenen Aussichten in Südeuropa niederschlägt. Während im Ausland fast zwei Drittel in den kommenden Jahren mit schnellerem Wachstum rechnen, glaubt das für den Süden nur jeder Zweite.

Visionen statt Outsourcing

Die am häufigsten eingesetzten Management-Instrumente sind in Europa Benchmarking, Customer-Relationship-Management, strategische Planung sowie “Visionen und Mission-Statements”. Längerfristige Planung statt kurfristiges Outsourcing scheint das Motto zu sein, einer der größten Unterschiede zwischen den USA und Europa.

Übertriebener Optimismus

Seit 2009 prägten Sorgen über Rezession und Wirtschaftskrise die Antworten, nun glaubt jedoch eine Zweidrittelmehrheit, gestärkt und wettbewerbsfähiger aus dem Tief hervorzugehen. Für wie viele Unternehmen sich diese Hoffnung erfüllen wird, muss sich erst zeigen – denn Spaziergang ist es angesichts harter Konkurrenz und enger Budgets keiner.

Mehr Geld für Management-Tools

Nach langen Jahren der Reduktion von Management Tools im Zuge von Sparmaßnahmen setzt derzeit eine kleine Renaissance ein, was angesichts der starken und innovativen Konkurrenz aus dem asiatischen Raum mit Sicherheit nicht zu früh kommt. Auch aus Lateinamerika kommen starke Signale – die Zeiten bleiben spannend für europäische Unternehmen.

Service

Die Studie wird seit 1993 jährlich durchgeführt und verfolgt die Einstellungen und Verhaltensweisen von Managern. Weitere Informationen und die Studie zum Download finden Sie auf www.bain.com

Schreibe einen Kommentar