Studie: Imagepflege bei Studenten hoch im Kurs

Eine “Universum”-Studie unter 20.000 europäischen Studenten fördert erstaunliches zutage: Neben großen Werten stehen sich die Befragten vor allem selbst am nächsten. Die Entwicklung der Ich-Marke nimmt einen enormen Stellenwert ein.

Neben den üblichen Parametern wird der Traumarbeitgeber heutzutage vor allem nach dem Ruf (72 Prozent), dem Markterfolg (70 Prozent) und dem zu erwartenden Prestige (66 Prozent) ausgewählt. Unternehmenswerte und ethische Standards sind nur noch einem Drittel wichtig.

Junge Nachwuchskräfte stehen daher vor allem auf Apple und Google, die zu Europas attraktivsten Arbeitgebern gewählt wurden. McKinsey und L’Oreal positionierten sich ebenso wie Audi und EADS auf Top-Plätzen. In der IT mischt noch Microsoft vorne mit.

Grundsätzlich sind die befragten auch recht optimistisch, ihren Wunschjob zu bekommen – eine Ausnahme stellen wenig überraschend Italiener, Iren, Griechen und Spanier dar. Auch die Briten schätzen ihre Chance nur zu einem Drittel als gut ein.

In Österreich hingegen rechnet sich fast die Hälfte der Befragten gute Chancen auf den Traumjob aus, weniger als ein viertel zweifelt. Männer legen zum Karrierebeginn den Fokus mehr auf Führungsverantwortung und Expertise, Frauen auf Sicherheit und Gemeinwohl.

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