Technologiebericht: Mehr als 8 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung!

Noch nie wurde in Österreich so viel für Forschung und Entwicklung investiert wie 2011: Erstmals wurde die 8 Milliarden-Grenze überschritten. 39 Prozent davon steuerte dabei die öffentliche Hand bei, 45 Prozent werden von Unternehmen getragen, 16 Prozent kamen aus dem Ausland, der Rest kommt von gemeinnützigen Vereinen und öffentlichen Körperschaften.

Forschungsquote steigt

Österreichs Forschungsquote steigt damit – endlich – etwas an, wenn auch nur von 2,78 auf 2,79 Prozent. Die Zahlen stammen aus dem Forschungs- und Technologiebericht 2011, demzufolge Österreich sich innerhalb der EU stabil halten konnte.

Nach den Innovation Leaders

Österreich liegt im Vergleich auf Platz 7, die F&E-Quote hat sich dabei in der letzten Dekade deutlich besser entwickelt als der Durchschnitt der EU-15 und EU-27, der OECD-Staaten und seit 2009 auch besser als die der USA.

Grundlagenforschung forcieren

Die im März beschlossene Strategie der Bundesregierung soll den Stellenwert der (Grundlagen-)Forschung für die künftige Entwicklung des Landes weiter heben, als Vorbilder wurden bei der Präsentation des Berichts die Schweiz und Israel genannt. Erfolgreich läuft bereits die Einwerbung von Fördermitteln des European Research Councils durch heimische Wissenschaftler/innen.

Innovationsscheck für KMU

Zusätzlich zu den bestehenden Förderprogrammen wird der “Innovationsscheck” auf 10.000 Euro erweitert, um noch mehr KMU zum Einstieg in Forschung und Entwicklung zu motivieren. Dazu kommt ein neuer Technologiescheck im Wert von 1.000 Euro für innovative Gründer, den diese zum Beispiel für Patenberatungen nützen können. Zusätzliche Impulse soll die auf zehn Prozent erhöhte Forschungsprämie setzen.

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