Ottis Expertentipp: Entspannt in den Urlaub

Wer kennt das nicht: Vor dem Urlaub kämpft man darum, alles zu erledigen, telefoniert noch auf dem Weg zum Flughafen – und braucht dann Tage, um herunterzukommen. Und noch bevor man wieder einen Fuß ins Büro setzt, hängt schon eine dunkle Vorahnung über der zu Ende gehenden Auszeit. Wir sagen Ihnen, wie sie das Optimum aus Ihrem Urlaub herausholen können!

Der erste und wichtigste Trick ist, sich Zeit für den Urlaub zu nehmen. Das heißt: Nicht mit den Koffern ins Büro fahren, um noch einige Stunden Anwesenheit zu zeigen, sondern mindestens einen Tag vor Abflug freinehmen. Nur so können Sie in Ruhe packen und langsam in Stimmung kommen. Für Ihre Arbeit ist es unerheblich, ob sie einen Tag früher oder später starten – der Stress davor bleibt. Doch dazu gleich als nächstes.

Handelt es sich nicht um spontane Kurzurlaube (die ja auch weniger Planung benötigen), können Sie schon frühzeitig dafür sorgen, die Woche vor dem Urlaub ruhiger zu gestalten – da, wo man es selbst in der Hand hat, etwa bei kleineren Meetings oder privaten Erledigungen. Was nicht gleich sein muss, kann auch nach dem Urlaub erledigt werden!

Eine rechtzeitige Übergabe hilft ebenfalls dabei, entspannter auf Urlaub zu gehen und dazu seltener gestört zu werden, falls das in Ihrem Unternehmen überhaupt üblich ist. Wo eine Übergabe nicht möglich ist, können Sie wenig machen – es muss Ihnen auch möglich gemacht werden, einmal nicht da zu sein. Das ist nicht nur Ihre Aufgabe! Wenn Sie richtig priorisiert haben, gibt es keine extrem wichtigen Aufgaben, die bis zu Ihrer Rückkehr liegenbleiben.

Dann gilt es vor allem, konsequent zu bleiben. Es macht durchaus Sinn, sich auf spezielle Notfälle zu verständigen, bei denen man kontaktiert werden darf – auch die Art und Weise macht einen Unterschied, Anrufe sind zum Beispiel viel störender als eine Nachricht an das Hotel, dass man sich melden möge.

Vielen hilft es auch, einmal komplett offline zu gehen und das Handy untertags im Hotel bzw. ausgeschalten zu lassen. Nur so kommt man auf andere Gedanken. Auch Fachlektüre sollte man nur mitnehmen, wenn man das Glück hat, sie wirklich genießen zu können und keine ungewollten Gedanken an die Arbeit hervorzurufen. Berufliche Unterlagen immer zuhause lassen – sie erzeugen nur schlechtes Gewissen!

Schön und wichtig ist, sich auf den Urlaub einzustimmen. Man kann mit Freunden oder Bekannten sprechen, die schon dort waren, im Internet schmökern oder sich abends in einen Reiseführer vertiefen – Hauptsache, man taucht geistig in die “neue Welt” ein und lässt sich treiben. Auch Dokumentationen steigern die Vorfreude.

Im Urlaub sollten Sie sich mehr Freiheiten gönnen als sonst: Einfach mal ausschlafen. Die Uhr ablegen. Sich nichts vornehmen für den Tag. Das klappt am besten, wenn man sich gut vorbereitet und richtig gepackt hat. Im Urlaub “noch schnell einmal” eine neue Badehose zu suchen, kann in manchen Gegenden mühsamer werden, als man denkt… Nur so können sie entspannt sein und hören auch auf, sich über kleine Unzulänglichkeiten und Fehler zu ärgern, vor denen man nie ganz gefeit ist.

Bei der Rückkehr lohnt es sich erstens, nicht am nächsten Tag gleich ins Büro zu stürmen – neben dem Jetlag gibt es auch viel auszupacken und aufzuräumen, man muss vom Urlaub auch wieder “herunterkommen”. Wer sich zwei bis drei Tage dafür Zeit nimmt, kann immer noch einen Tag früher im Büro auftauchen und alle überraschen, in Ruhe die aufgestauten Dinge abarbeiten. Das ist jedenfalls besser, als sofort wieder nachzuhecheln…

Wir wünschen einen schönen Urlaub!

 

 

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