Studie: Jobsuchende wollen transparenteres Gehalt

Was in vielen Stellenanzeigen gefordert wird, ist für viele Bewerber gar nicht einfach: die Angabe der eigenen Gehaltsvorstellungen. Dem Wunsch des finanziellen Aufstiegs steht die Gefahr gegenüber, gleich zu Beginn zu hoch zu pokern.

Eine Umfrage des deutschen Karriereportals Monster zeigt, dass hier vielfach mehr Transparenz gewünscht wird. In der Studie bestätigen ganze 91 Prozent der Befragten, dass die Angabe des Gehalts in der Stellenbeschreibung die Gehaltsverhandlung für sie erleichtern würde. Nur neun Prozent sind der Meinung, dass das Gehalt nicht öffentlich genannt werden sollte.

Gerade für Berufseinsteiger kann das Thema Gehalt im Bewerbungsgespräch eine nicht zu unterschätzende Hürde sein. Der Arbeitgeber weiß hingegen meistens schon sehr genau, wie groß der Spielraum für die Gehaltsverhandlung ist. Ziel ist also meist, eine Selbsteinschätzung des Bewerbers zu erhalten.

Dabei hilft, Bekannte in ähnlichen Positionen oder Branchen zu befragen, Gehaltstabellen zu studieren und sich Tarifverträge durchzulesen. Auch Nebenfaktoren wie Firmenhandy, Firmenwagen, Mittagsangebote oder zusätzliche Vergünstigungen sollten in Ihre Überlegungen einfließen.
In Österreich ist die Angabe des Gehalts seit März 2011 sogar Pflicht, eingehalten wird das jedoch bei weitem noch nicht von allen Unternehmen. Ab Jänner 2012 drohen Geldstrafen, wenn die Zahl in der Annonce fehlt.

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