Facts & Figures: Fachhochschulen unter der Lupe

In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins “Trend” werden die immer beliebteren Fachhhochschulen etwas näher beleuchtet, etwa was Finanzierung, Zufriedenheit, Geschlechterverteilung und Chancen am Arbeitsmarkt betrifft. Dabei lösen sich einige Mythen im Vergleich zum Uni-Studium auf.


Fachhochschulen boomen, und das schon seit einigen Jahrzehnten. Die einzelnen Studiengänge werden immer spezialisierter, wie man auch an der Fachhochschule Hagenberg gut sehen kann: Aus ursprünglich 1-2 Studiengängen wurden mittlerweile viele. Manche haben dabei auch übers Ziel hinausgeschossen und sind in einer “Konsolidierungsphase” – Fachhochschulen werden laufend bewertet und müssen um Verlängerung ihrer Studiengänge ansuchen.

Zu den nachgefragtesten Studienrichtungen zählen die in der Wirtschaft begehrten Zweige Technik und Wirtschaft, Gesundheitsberufe holen stark auf. Andere Richtungen sind eher schwach vertreten. Die Mehrheit der Abgänger ist nach wie vor männlich. 77 Prozent sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden.

FHs sind auch ein beliebter Weg der Weiterqualifizierung: Ein Drittel der Studenten absolviert eine berufsbegleitende Ausbildung. Das schlägt sich positiv auf die Dauer der Jobsuche nieder: Während zwei Drittel der Absolventen nach drei Monaten einen Job gefunden haben, schaffen das nur 50 Prozent der Uni-Abgänger, die auch wesentlich öfter länger als 12 Monate suchen. Arbeitslos gemeldet sind derzeit knapp 1.500 FH-Absolventen, also ein Siebtel – wenig im Vergleich zu einem Drittel nach der Uni-Ausbildung.

Beim Einstiegsgehalt ist es in den letzten Jahren zu einer Trendwende gekommen. FH-Absolventen steigen mittlerweile mit EUR 2.466,- Einstiegsgehalt deutlich besser aus als ihre Uni-Kollegen mit gut EUR 2.014,-, wie der Trend anhand einer Studie im Auftrag des BMWF belegt.

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