“Doing Business”-Studie: Österreich ist ein hartes Pflaster für Unternehmer

Im jährlich erstellten Bericht der Weltbank, in dem Unternehmer weltweit verglichen werden, rutscht Österreich um vier Plätze auf den bescheidenen 32. Platz ab. Nur jeder zwanzigste Österreicher – international deutlich unter dem Schnitt – will überhaupt Unternehmer werden.

 

Die Hauptgründe für die mangelnde Begeisterung, selbst als Unternehmer aktiv zu werden, liegt einerseits mit Sicherheit an der bekannten Risikoscheu der Österreicher. Andererseits gibt es jedoch auch zu viele und großteils unnötige Hürden.

Eine eigene Firma zu gründen kostet in Österreich nicht wenig Zeit, Geld – und vor allem auch Nerven. Acht Amtswege führen zur GmbH, das kann schnell einmal ein knappes Monat dauern. Gründer müssen über dies mehr als die Hälfte der jhrlichen Wirtschaftsleistung am Konto haben, in der OECD sind es durchschnittlich nur 15 Prozent.

Helfen würden einerseits die länger geplante Einführung einer “GmbH light”, aber auch verstärkte unternehmerische Vorbildung in der Schule. So könnten wir die restlichen, vorteilhaften Rahmenbedingungen wie hohe Produktivität und erschwingliche Ressourcen viel besser nutzen.

Bemängelt werden von der Weltbank allerdings auch noch die hohen Steuern – denen wird man in Österreich mittelfristig wohl nicht entkommen!

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