Studie: 90 Prozent der Bewerbungsfotos ungeeignet

Eine aktuelle Studie der Beratungsagentur Dresscode Business Imageberatung zeigt ein ernüchterndes Ergebnis: Nur jeder neunte Lebenslauf enthält ein geeignetes Bewerbungsfoto! Das muss nicht sein, denn mit wenig Aufwand lässt sich viel erreichen.

Oft werden aufwfändig erstellte Lebensläufe mit unpassenden Fotos massiv entwertet. Die Palette der möglichen Fehler ist dabei relativ groß, wie Inhaberin Astrid Leopold herausgefunden hat: „Besonders unverständlich ist, wie man offensichtliche Urlaubsfotos für eine Bewerbung verwenden kann. Oft sieht man darauf noch andere Personen, die einfach abgeschnitten werden.“

Die meisten dieser Fehler wären mit wenig Aufwand einfach zu vermeiden – etwa freundlich in die Kamera zu blicken, sich gründlich zu rasieren oder auf eine gepflegte Frisur zu achten.

Der erste Eindruck ist der wichtigste, denn am Anfang schätzen wir andere Menschen überwiegend aufgrund ihres Erscheinungsbildes ein. Gerade am Anfang der Karriere, wo sich Lebensläufe oft wie ein Ei dem anderen gleichen, ist das Foto entscheidend. Recruiter, die hunderte ähnliche Bewerbungen durchackern, machen davon meist die Vereinbarung eines Bewerbungsgespräches abhängig.

Man muss nicht so weit gehen, sich als Produkt zu sehen, das verkauft wird – soll sich aber doch möglichst ansprechend präsentieren. Die wichtigste Regel für ein perfektes Foto ist für Leopold übrigens folgende: „Stellen Sie auf einen Blick all das dar, was Sie in diesem Job darstellen möchten.” Das kann bei Banken Seriosität sein, bei Agenturen Kreativität, bei sportaffinen Berufen auch gerne ein aktiveres Setting.

Freizeitoutfits mit wehender Mähne sind jedoch in allen Fällen ungeeignet, ebenso wie billige, alte und schlecht sitzende Kleidung. Wir empfehlen: Authentisch bleiben, mit Gefühl für das Umfeld, in das man hineinwachsen möchte – das zählt in dieser Phase am meisten!

 

 

1 Comment

  1. keine schwingende mähne, wenn ich mich als surflehrer bewerbe? wäre doch was aktiveres….

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