Strategiebarometer 2011: Worauf es Top-Managern ankommt

Die erstmals von P&P durchgeführte Studie „Strategiebarometer 2011“ befragte knapp 400 internationale Top-Manager aus Österreich und den osteuropäischen Ländern zu Unternehmenszielen, HR-Strategien sowie Top-Eigenschaften von CEOs – mit spannenden Ergebnissen!

Ganze 17% der CEOs in Österreich wenden sich in erster Linie der Optimierung von Prozessen zu, gefolgt von Programmen zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit mit 13%. Weitere 10% weiten ihre Services oder ihr Produktprogramm aus, während 9% sich auf die Kernkompetenzen und die Auslagerung von Leistungen konzentrieren.

Führung steht im Vordergrund
Für fast 20% der österreichischen Top-Manager gilt für 2011 als bedeutendste zur Verfügung stehende HR-Strategie die Weiterentwicklung der Führungskompetenz, speziell die Entwicklung von Social Skills wie Leadership oder Resilienz – die Fähigkeit, schwierige Situationen und Krisen zu bewältigen.

Fokus auf die Mitarbeiter
Dahinter reiht sich mit knapp 15% die Mitarbeiter- bzw. Teamentwicklung ein, gefolgt von der Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns im Unternehmen (13,5%). Talent Management liegt an fünfter Position und zeigt damit deutlich, dass dieses Thema nicht mehr nur für internationale Konzerne von Bedeutung ist.

Krisenverlierer Nachhaltigkeit
Welche Auswirkungen die Krise noch zeitigt, ist an den Schlusslichtern des Rankings abzulesen: Umweltbewusstsein (2%) oder soziale Verantwortlichkeit (0,8%) sind offenbar Themen, die unmittelbar in oder nach einer Krise an Bedeutung verlieren. Bei den Strategien gilt das für Health und Diversity Management.

Strategische Denker gefragt
Das Votum war eindeutig; die mit Abstand am häufigsten genannte wichtigste Eigenschaft eines CEO’s stellt „strategisches Denken“ dar. Dieses Ergebnis war im gesamten Untersuchungsraum gleich, ebenso für österreichische Manager (18%) und noch stärker für den osteuropäischen Bereich (22%).

Vorsichtig, aber entschlossen
Ein CEO in Österreich soll dazu vor allem noch entschlussfreudig (12%) sowie authentisch (11%) sein und soziale Kompetenz aufweisen. Ebenfalls bemerkenswert ist wiederum das Ranking-Schlusslicht: Top-Manager sind aufgrund der Krise offenbar vorsichtig geworden – Risikobereitschaft ist zumeist auf den letzten Rängen zu finden.

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