Studie: Stellenmarkt stagniert auf hohem Niveau

Das Online-Portal AnzeigenDaten.de, ein Service der index Internet und Mediaforschung GmbH, wertet täglich 23 Medien im österreichischen Stellenmarkt aus – und hat für den Beginn des Jahres 2012 einige interessante Trends entdeckt.

(c) sxc.hu / antilived

Mehr als  28.000 Stellen wurden im Januar 2012 in den wichtigsten österreichischen Print- und Online-Medien inseriert – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von zwei Prozent. Gesucht wurden mit gut 10 Prozent der Fachkräfte vor allem  Finanz- und Versicherungsspezialisten.

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Mehr als die Hälfte dieser Stellen wurden direkt durch die Unternehmen ausgeschrieben, 46% über Personaldienstleister.  Mittlerweile setzt nur noch weniger als ein Drittel dabei rein auf Printmedien. Die Top 5 der direkt ausschreibenden Unternehmen sind keine Unbekannten: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (121 Ausschreibungen), KPMG (78), T-Mobile Austria (77), Raiffeisen International Bank-Holding (66) und BIPA Parfümerien (49).

Die Industrie suchte vor allem Ingenieure und Konstrukteure – fast 1.300 Stellen im Jänner. Mit einigem Abstand folgen Verkaufs- und Organisationstalente mit 750 und 520 Stellenangeboten auf Rang 2 und 3 der Wunschliste.  IT-Spezialisten und Handwerker-Postionen (470 und 380 Angebote) vervollständigen die Top-5-Liste der am meisten gesuchten Fachkräfte, dicht gefolgt von Managern (360) und Finanzexperten (320).

Im Januar erhielten die Unternehmen weniger Bewerbungen: Der Anteil der Stellenanzeigen mit über 50 Bewerbern lag mit vier Prozent deutlich niedriger als im Jahresdurchschnitt 2011 (8,5%), obwohl die Quote Anfang letzten Jahres noch deutlich höher gelegen war.

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