Studie: Unternehmen in Eurozone befürchten Rezession

Wie der “Standard” berichtet, meldet das Londoner Analyseinstitut Markit erstmals seit 2009 klare Signale einer Rezessionsangst bei Unternehmen der Eurozone. Bescheidene Konjunkturaussichten schlagen sich deutlich in den Umfragedaten wieder.

Die neuesten Werte des sogenannten Einkaufsmanagerindex, für den monatlich 4.500 Unternehmen befragt werden, deuten im März weiterhin abwärts – der Trend hat sich sogar leicht beschleunigt.

Aufträge und Produktion sind sowohl im Industrie- als auch im Servicesektor rückläufig, zum dritten Mal in Folge sank auch der Jobindex – was bedeutet, das derzeit eher stellen gestrichen als geschaffen werden.

Der Abwärtstrend hält schon zwei Quartale und wird damit von Markit als Rezession gedeutet. Auch Deutschland wächst sehr langsam und reduziert Stellen. Bedenklich ist, dass auch China Einbußen verzeichnet hat.

In Europa kämpft noch immer Irland sehr stark, im vierten Quartal 2011 waren relativ unerwartet trotz Gesamtjahreswachstum leichte Verluste zu verbuchen.

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