So holen Sie das Maximum aus Ihrem Praktikum!

Für Viele ist es der Einstieg in den Job, schlecht oder gar nicht bezahlt und oft länger als geplant: das Praktikum. Wir helfen Ihnen, das Beste daraus zu machen und die üblichen Fallen idealerweise zu vermeiden. Denn ein Praktikum kann ebenso lehrreich wie förderlich für die Karriere sein – wenn man es richtig angeht.

Praktikum

Einige Grundregeln im Office zählen im Praktikum doppelt, etwa pünktlich zu sein – das betrifft sowohl den Beginn der Arbeitszeit, als auch das Erscheinen zu vereinbarten Terminen und Meetings. Wer sich anfangs bei den richtigen Personen nach Gepflogenheiten und Erfahrungen erkundigt, macht sicher auch nichts falsch, auch wenn nicht alle Regeln 1:1 für Newcomer gelten!

Wichtig ist auch, den oft unklaren Tätigkeitsrahmen genauer abzustecken, um einen besseren Eindruck von den kommenden Aufgaben und Erwartungen zu bekommen. So vermeidet man auch, untätig herumzusitzen und Zeit totzuschlagen. Gibt es gerade weniger zu tun, kommen eigene Gedanken bestimmt gut an, sofern sie sinnvoll sind und nicht übers Ziel hinausschießen.
Fachzeitschriften lesen dürfen.

Bietet jemand seine Hilfe und Unterstützung an, sollte man sie dankbar annehmen – und im Gegenzug auch auf jene Kollegen zukommen, die wirken, als ob sie über jemanden froh wären, der ihnen punktuell und unkompliziert unter die Arme greift. Dabei hilft, sich sozial zu integrieren – etwa beim gemeinsamen Essen oder Nachmittagskaffee.

Hier findet viel informeller Austausch statt! Aufdrängen darf man sich dabei aber nicht – meistens spürt man schnell, wenn es passt und wenn nicht. Wichtig ist dabei, nicht über andere zu stänkern, sonst kann rasch ein negativer Eindruck entstehen oder ein unsichtbares Fettnäpfchen auftauchen.

Wer die ihm zugedachten Aufgaben rasch, gut und zügig erledigt, wird schnell mit wichtigeren Dingen betraut als Kaffee zu holen – was oft dazu gehört, speziell am Anfang. In vielen Firmen wechselt man sich dabei ab und freut sich, auch einmal gefragt zu werden, ohne den Auftrag geben zu müssen.

Fragen stellen ist nie verkehrt, auch mit unerwarteten Antworten sollte man dabei professionell umgehen. Kritik und Feedback zu erhalten ist wichtig und will gelernt sein. In Ruhe anhören, locker bleiben, sich bedanken sind ein guter Anfang, danach kann man überlegen, wie man es besser macht.

Beim nächsten Mal selbst nachfragen, ob es besser geklappt hat, signalisiert Lernfähigkeit und Engagement – zwei Eigenschaften, die auch in den schwierigsten Praktika niemals verkehrt sein können!

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