Expertentipp: Coachen lassen, aber richtig!

Coaching ist einer der großen Trends, mit dem Unternehmen auf permanente Veränderungen in der Arbeitswelt und dynamische Teams reagieren. An sich eine sehr gute, zeiteffiziente und zielgerichtete Methode – doch auf dem nicht geschützten Markt sind auch Abzocker unterwegs. WIr haben Tipps zu Auswahl und Finanzierung!

sxc.hu / sqback

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Coaching ist nicht Coaching – es gibt (fast) so viele Methoden wie Anbieter! Daher ist es besonders wichtig, in einem kostenlosen Vorgespräch zu klären, wie das Training ablaufen wird, welche Methoden zur Anwendung kommen und welche inhaltlichen bzw. thematischen Blöcke Sie erwarten.

Vergleichen macht sicher
Handelt es sich nicht um ein sehr spezielles Thema oder eine echte Empfehlung, der Sie voll und ganz vertrauen, empfiehlt sich auch das Einholen von Vergleichsangeboten. Nicht nur preislich kann es große Unterschiede geben, sondern auch methodisch und inhaltlich. Scheuen Sie sich nicht, nach Referenzen zu fragen!

Vertrauen Sie ihrem Gefühl
Für welchen Anbieter, welchen Coach Sie sich letztendlich entscheiden, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Folgen Sie Ihrem ersten Eindruck und wählen Sie den Anbieter, der Ihnen am passendsten erscheint – und Ihnen auch sympathisch ist! Schließlich werden Sie einige Zeit gemeinsam verbringen und teilweise persönliche Dinge besprechen.

Kontrolle ist besser
Egal wie vertrauenswürdig oder sympathisch der gewählte Anbieter ist: Bestehen Sie auf einer schriftlichen Vereinbarung der Coaching-Dauer, Methode und Ziele. Auch die Kosten sollten für die Gesamtdauer fixiert sein, zudem schadet es nicht, den genauen Stundensatz bei (einvernehmlichen) Mehraufwänden festzuhalten.

Coaching ist nicht billig
Grundsätzlich gilt: Je renommierter der Coach, desto teurer die Stunden. Unter 120 Euro spielt sich jedoch sehr wenig ab, so summieren sich die Kosten rasch auf einige tausend Euro. Ideal ist natürlich, wenn Coaching-Angebote im Rahmen unternehmensinterner Schulungsmaßnahmen angeboten werden, ansonsten bleibt nur der Griff in die eigene Tasche.

Keine Förderungen
Arbeiterkammer und Co unterstützen Coaching nicht speziell, die steuerliche Absetzbarkeit hängt vom Inhalt ab. Je besser das Thema zum jeweiligen beruflichen Einsatzgebiet passt, desto besser die Chancen auf Deklarierung als Werbungskosten bei der Steuererklärung. Generell sind Bewerbungscoachings einfach, Persönlichkeitscoachings schwer bis gar nicht absetzbar.

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