Studie: Arbeiten im Urlaub ist für viele normal

Eine weltweite Studie von Regus deckt auf, dass fast die Hälfte der Arbeitnehmer im Urlaub bis zu drei Stunden pro Tag mit beruflicher Arbeit verbringen. Schuld an dieser ungesunden Entwicklung sind Smartphone und mobiles Internet. Unternehmen können dem entgegenwirken, indem sie für höhere Produktivität am Arbeitsplatz sorgen.

(c) sxc.hu/alicja_sto

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Rund die Hälfte der Arbeitnehmer weltweit wird die Sommerferien nicht vollständig zur Erholung nutzen, sondern bis zu drei Stunden pro Tag arbeiten. 20% der Befragten haben sogar vor, über drei Stunden pro Urlaubstag mit beruflichen Tätigkeiten zu verbringen. Weitere 37% der Arbeitnehmer wollen zumindest ihre elektronischen Arbeitsgeräte wie Smartphone und Notebook für dringende Fälle in der Nähe haben und nicht vollständig ausschalten.

Echte Erholung ist wichtig
Echte Erholungszeiten sind allerdings sehr wichtig, um sich zu entspannen und persönliche Beziehungen zu pflegen. Die Entscheidung, die Arbeit einmal gänzlich ruhen zu lassen, kann auch den Unterschied ausmachen zwischen einer gesunden und einer ausgebrannten Arbeitskraft. Neueste Forschungsergebnisse zeigen: Durch Stress kann die Fähigkeit nachlassen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren, was den Stress weiter erhöht.

Technik macht (zu) vieles möglich
Die Entwicklung der technischen Geräte bringt die Möglichkeit mit sich, immer mit dem Arbeitsumfeld verbunden zu sein – damit erliegt man leicht der Versuchung, laufend die e-Mails zu checken und Dinge zu erledigen, die sich daraus ergeben. Smartphones, Netbooks und Internetverbindung an fast jedem Ort der Welt machen es schwer, richtig abzuschalten. Das muss man jedoch lernen!

Geeignete Rahmenbedingungen
Die Ferienzeit zum Arbeiten anstatt zur Erholung nutzen zu wollen, führt üblicherweise nicht zum erwünschten Erfolg, sondern bringt die Menschen nur einen Schritt näher zum Burnout. Unternehmen sind daher gefordert, Wege zu höherer Effizienz und Produktivität zu finden. Die Belegschaft muss davor bewahrt werden, Arbeit in ihre persönliche Freizeit mitzunehmen.

Die Ergebnisse stammen aus einer Studie des Dienstleistungsunternehmens Regus unter mehr als 16.000 Befragten in über 80 Ländern weltweit.

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