Studie: 5,5 Millionen in der EU ohne Arbeit

Bedenkliche Zahlen vermeldet die Eurostat: Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juli 2012 bei 11,3 Prozent, stabil gegenüber Juni. Im Juli 2011 hatte sie 10,1 Prozent betragen. In der EU blieb die Arbeitslosenquote im Juli ebenfalls stabil bei 10,4 Prozent – nach 9,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.

 

Eurostat schätzt, dass im Juli 2012 in den 27 EU-Mitgliedsländern insgesamt etwa 25,3 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 18 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juni 2012 ist die Zahl der arbeitslosen Personen in der gesamten EU um 43.000 und im Euroraum um 88.000 gestiegen. Gegenüber Juli 2011 nahm die Zahl der Arbeitslosen sowohl in der EU als auch im Euroraum um 2,1 Millionen zu.

Zum Vergleich: In den USA lag die Arbeitslosenquote im Juli bei 8,3 Prozent, in Japan im Juni bei 4,3 Prozent.

Österreich hat die niedrigsten Quoten

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Österreich (4,5 Prozent), die Niederlande (5,3 Prozent), Deutschland und Luxemburg (je 5,5 Prozent) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Spanien (25,1 Prozent) und Griechenland (23,1 Prozent im Mai 2012).

In vielen Ländern steigen die Zahlen

Zehn Mitgliedstaaten verzeichneten über ein Jahr betrachtet einen Rückgang der Arbeitslosenquote und sechzehn einen Anstieg. In Slowenien blieb die Quote stabil.

Die höchsten Rückgänge wurden in Estland (von 13,2 auf 10,1 Prozent zwischen dem zweiten Quartal 2011 und 2012), Litauen (von 15,2 auf 13 Prozent) und Lettland (von 17 auf 15,9 Prozent zwischen dem zweiten Quartal 2011 und 2012) beobachtet.

Die höchsten Anstiege verzeichneten Griechenland (von 16,8 auf 23,1 Prozent zwischen Mai 2011 und Mai 2012), Spanien (von 21,7 auf 25,1 Prozent) und Zypern (von 7,7 auf 10,9 Prozent).

Betroffen sind Männer wie Frauen

Vergleicht man Juli 2012 mit Juli 2011, so stieg die Arbeitslosenquote der Männer im Euroraum von 9,8 auf 11,3 Prozent und in der gesamten EU von 9,5 auf 10,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote der Frauen nahm von 10,4 auf 11,4 bzw. von 9,8 auf 10,4 Prozent zu.

Fünfeinhalb Millionen ohne Arbeit. Bedenkliche Zahlen vermeldet die Eurostat: Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juli 2012 bei 11,3 Prozent, stabil gegenüber Juni. Im Juli 2011 hatte sie 10,1 Prozent betragen. In der EU blieb die Arbeitslosenquote im Juli ebenfalls stabil bei 10,4 Prozent – nach 9,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Im Juli 2012 waren somit in der EU knapp fünfeinhalb Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3,4 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juli 2011 stieg deren Zahl in der EU um 182.000 und im Euroraum um 204.000. Die Jugendarbeitslosenquote lag bei 22,5 Prozent, mehr als im Vorjahresvergleich.

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