Studie: Preis/Leistung bei Stellenanzeigen stimmt

Wie das Online-Portal anzeigendaten.de in seiner neuesten Trendanalyse festgestellt hat, ist die Zufriedenheit mit den Kosten für die Schaltung von Stellenanzeigen in den letzten 12 Monaten klar gestiegen. Auch die Quantität der Bewerbungen stimmt.

(c) vierdrie

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Mehr als 29.000 Stellen wurden im August in den wichtigsten österreichischen Print- und Online-Medien inseriert, der Rückgang ist damit im Vorjahresvergleich mit 6 Prozent etwas geringer ausgefallen als im Juli (11 Prozent).

Industrie sucht Fachkräfte
Knapp drei Prozent der gesuchten Fachkräfte waren Fachkräfte für Forschung, Entwicklung, High-Tech und Naturwissenschaft. 57 Prozent dieser Stellen wurden direkt durch die Unternehmen ausgeschrieben, 43 Prozent über Personaldienstleister. Knapp ein Drittel der Stellen für diese Fachkräfte kommt aus dem Industrie-Bereich.

Top-Inserenten im August
Die Top 6 der direkten Inserenten dieser Branchen im Zeitraum Juli/August 2012 waren Swarovski, Sandoz, Kundl, Med-EL Elektromedizinische Geräte, Zizala Lichtsysteme GmbH, Boehringer Ingelheim Austria und AVL List. Interessant: 332 Unternehmen, die im August in österreichischen Medien Stellenangebote geschaltet hatten, haben ihren Hauptsitz nicht in Österreich.

Print für höhere Positionen
Stellen mit Leitungsfunktion werden mit 12 gegen 7 Prozent deutlich häufiger in Printmedien geschalten als auf Webseiten, fast gleich auf mit Jobbörsen, die bei den höchsten Funktionen mit 0,6 Prozent fast gar nichts zu bieten hat. Am wichtigsten sind für Unternehmen immer noch Printmedien und die eigene Webseite.

Ausreichende Anzahl
Die Wahrnehmung des Preis-Leistungsverhältnisses von Stellenanzeigen hat sich in den vergangenen 12 Monaten bei den Inserenten von 3 auf 2,6 eindeutig positiv entwickelt (Skala von 1 “sehr zufrieden” bis 6 “unzufrieden”). Die verbesserte Beurteilung der Quantität unterstützt diesen Trend.

 

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