Studie: Enttäuscht von Chefs, zu wenig Gehalt

Das weltweite Beratungsunternehmen Accenture  hat die Erwartungen der Generation Y an Arbeitgeber und Karriere erhoben. Wie ergeht es den bis zu 30-jährigen mit der Realität im Berufsleben? Eines sei vorweggenommen: Kompromisse stehen an der Tagesordnung.

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Zum ersten Mal sind im September 600 so genannte “Ypsiloner” mit Berufserfahrung in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt worden. Schon beim Einstieg müssen erste Kompromisse gemacht werden, insbesondere bei der Bezahlung, aber auch bei der Flexibilität der Arbeitszeiten und der Standortwahl.

Mehr als die Hälfte der Befragten sieht auch im aktuellen Job keine weitergehende Übereinstimmung zwischen den persönlichen Erwartungen und der tatsächlichen Wirklichkeit, insbesondere bei Karrieremöglichkeiten oder der Wertschätzung der eigenen Leistung. Auch Vorgesetzte und Gehalt sind häufige Kritikpunkte.

Vor allem letzteres ist die Ursache für eine äußerst hohe Wechselbereitschaft. Je länger die Firmenzugehörigkeit dauert, desto mehr rückt dieses Thema zusammen mit der Sicherheit des Arbeitsplatzes ins Zentrum, der Wunsch nach herausfordernden Tätigkeiten wird geringer.

Um geschätzte junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht zu verlieren, müssen Arbeitgeber ihre Versprechen frühzeitig einlösen. Transparenz und klare Aussichten betreffend Zukunft und Karrieremöglichkeiten helfen laut Studie, um Zufriedenheit und Motivation zu erhöhen.

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