Europa-Studie: Österreich bei Job-Inseraten im Mittelfeld, Dänen ganz vorne

Wie das Online-Portal anzeigendaten.de in seiner neuesten Trendanalyse festgestellt hat, sind österreichische Unternehmen sind mit der Resonanz auf ihre Stelleninserate durchschnittlich zufrieden und liegen im Europa-Vergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter in den meisten Kategorien ist Dänemark.

(c) STERN, aus der deutschen Wikipedia

Österreich ist auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 6 (unzufrieden) mit einer Note von 3,51 mittelmäßig zufrieden mit Menge an Bewerbungen. Dänische Inserenten führen diese Rangliste mit einem Wert von 2,76 an, der europäische Durchschnitt liegt bei 3,54. In Dänemark gaben auch über 54 Prozent der Unternehmen an, mehr als 25 Bewerbungen pro inserierter Position erhalten zu haben. Auf den hinteren Plätzen liegen Österreich (21 Prozent) und Belgien (19 Prozent) sowie abgeschlagen auf dem letzten Platz Deutschland mit 17 Prozent.

Die Anzahl der Bewerbungen sagt zwar nichts über deren Qualität, dennoch liegen dänische Unternehmen auch in dieser Disziplin in Front – und das mit einem Wert von 3,03 deutlich! Österreich bewegt sich mit 3,53 erneut im Mittelfeld und knapp über dem europäischen Durchschnitt (3,61). Mit großem Rückstand am Ende des Feldes liegen Luxemburg und Frankreich.

56 Prozent der österreichischen Unternehmen haben bereits einen Kandidaten aus dem Bewerberkreis eingestellt oder werden dies voraussichtlich tun. Damit liegt Österreich unter dem europäischen Durchschnitt (61 Prozent) und weit entfernt vom Spitzenreiter Dänemark (81 Prozent). Die Details zu allen Befragungen finden Sie auf anzeigendaten.de im Bereich “Neuigkeiten”.

Personaldienstleister schalten am meisten

Interessant ist auch, wer in der Regel schaltet. Wie schon im Vorjahr dominieren Personaldienstleister den Markt und sorgen für 45 Prozent aller europäischen Stelleninserate. Auf den Plätzen folgen fast gleichauf Industrie (11 Prozent) und sonstige Dienstleister (10 Prozent), mit einigem Abstand dahinter dann der Handel mit 6 Prozent.

Auffallend ist, dass für einen Platz unter den Top 5 im vergangenen November fast ein Viertel mehr ausgeschriebene Positionen nötig waren.

 

 

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