Rückblick: Industrie hatte 2012 größten Personalbedarf

Wie das Online-Portal anzeigendaten.de in seinem Jahresrückblick festgestellt hat, wurden 2012 zwar um 3 Prozent weniger als 2011, aber immer noch mehr als 361.000 Stellen in 35 österreichischen Print- und Online-Medien inseriert. Die Industrie war dabei eine wesentliche Triebfeder!

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Die Top-5-Auswertung im österreichischen Stellenmarkt 2012 zeigt ganz klar: Die Branche mit dem größten Personalbedarf war die Industrie mit knapp 50.000 ausgeschriebenen Stellen – ohne Berücksichtigung des Sektors Zeitarbeit und Personalvermittlung. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der Handel mit 33.100 und die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleister mit 28.400 inserierten Stellen.

Job-Tief zum Jahresende

Betrachtet man die Zahl der Ausschreibungen im Jahresverlauf, zeigt sich ein gemischtes Bild: Wurde in der Industrie eher im ersten Halbjahr gesucht, verteilte sich die Nachfrage in anderen Branchen relativ gleichmäßig über das gesamte Jahr mit einem ausgeprägten Tief zum Jahresende.

Kunden waren zufriedener

Das Preis-/Leistungsverhältnis von Stellenanzeigen wurde im vergangenen Jahr deutlich besser beurteilt als 2011. Diese Steigerung geht aber allein auf die Online-Jobbörsen zurück, denn die Print-Medien wurden schlechter als noch 2011 benotet. Die Service- und Beratungsqualität wurde 2012 ebenfalls besser wahrgenommen als ein Jahr zuvor, wie eine Befragung unter 2.468 österreichischen Stelleninserenten 2011 und 2012 ergibt.

Leichter Investitionsrückgang

Insgesamt über 190 Millionen Euro investierten Unternehmen 2012 in Personal-Inserate in Print- und Online-Medien (ausgehend vom Listenpreis) – ein respektabler Wert, trotz leichten Rückgangs von fünf Prozent im Vergleich mit 2011!

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