Studie: Permanenter Wandel ist schlecht fürs Geschäft

Wie eine in der deutschen Tageszeitung “Die Welt” vorgestellte Studie der Hamburger Unternehmensberatung osb international zeigt, wirken sich zu viele Veränderungen negativ auf Unternehmen und ihre Mitarbeiter aus. Lesen Sie hier, wie man den Wandel am besten managt!

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Permanente Veränderung ist allgegenwärtig – ihre Auswirkungen werden jedoch viel zu selten untersucht, obwohl die hohen Belastungen förmlich spürbar sind und bei vielen Menschen zu übermäßiger Belastung führen. Obwohl die Notwendigkeit akzeptiert wird, zeigt die Studie eine deutliche Ermüdung als Folge.

Viele der 1.500 befragten Mitarbeiter (darunter 600 Führungskräfte) reagierten auf die resultierende Mehrarbeit mit nachlassender Leistungsbereitschaft und gingen in die innere Emigration bis hin zur Kündigung. Mittlere Führungsebenen sind dabei besonders betroffen. Das Vertrauen in die Unternehmensführung sinkt dabei: Nur noch 11 Prozent schenken Vorständen bzw. Geschäftsführern Glauben.

Befragt nach den Auswirkungen der Veränderungsprozesse, finden immerhin 30 Prozent der deutschen Führungskräfte, dass Veränderungen positive Energie erzeugen. Für ein Drittel sind sie jedoch ermüdend und belastend, speziell dann, wenn zwischendurch die Zeit zur Erholung und Regenerierung fehlt.

Da Veränderung ein akzeptierter Dauerzustand ist, kann man nur mit realistische gesteckten Zielen und der ausreichenden Auseinandersetzung mit allen Aspekten reagieren und vorbauen. Spannungen zwischen Wachstumstreibern und eher bremsenden Umsetzern müssen frühzeitig erkannt und adressiert werden.

Die Studie zeigt klar, dass Einbindung, Förderung und Betreuung der Mitarbeiter sowie Kommunikation, Transparenz und Entwicklungsmöglichkeiten die mit Abstand größten Erfolgsfaktoren bei Veränderungsprozessen darstellen.

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