Arbeitsmarkt-Studie: Jobmarkt bleibt stabil, Techniker stark gefragt

Wie das Online-Portal anzeigendaten.at in seiner neuesten Trendanalyse festgestellt hat, wurden technische Berufe letzten Monat von der Industrie am häufigsten gesucht. Die Zufriedenheit mit dem Preis-/Leistungsverhältnis von Stellenanzeigen ist stark gestiegen.

Insgesamt bleibt der Markt stabil, die leichten Zuwächse vom Jänner hat der Februar aber nicht gehalten: 29.800 Stellen wurden in den wichtigsten österreichischen Print- und Online-Medien inseriert, ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

11 Prozent der gesuchten Fachkräfte im Januar und Februar waren Fachkräfte für IT und Telekommunikation. 47 Prozent dieser Stellen wurden direkt durch die Unternehmen ausgeschrieben und 53 Prozent über Personaldienstleister. 15 Prozent der Stellen für diese Fachkräfte stammen aus der Branche Information und Kommunikation.

Mit großem Abstand am häufigsten von der Industrie gesucht waren im Februar technische Berufe. Insgesamt entfielen auf diese Gruppe knapp ein Viertel aller offenen Stellen. Auf den Plätzen dahinter folgen Vertrieb/Verkauf mit 14 und IT/Telekommunikation mit 10 Prozent. Dennoch schrieb die Industrie 9 Prozent weniger Berufe aus, nur Vertriebsmitarbeiter, Projektmanager und Führungskräfte stemmten sich gegen den Trend.

Unter den österreichischen Unternehmen ist die Zufriedenheit mit dem Preis-/Leistungsverhältnis von Stellenanzeigen im Januar und Februar gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres stark gestiegen – und liegt aktuell auf 2,58 (Skala von 1 “sehr zufrieden” bis 6 “unzufrieden”). Dabei hat sich insbesondere die Wahrnehmung der Preiswürdigkeit bei Jobbörsen verbessert.

 

1 Comment

  1. Bin gerade auf Jobsuche. Mich würde nur interessieren, wo diese angeblichen offenen Stellen sind. Vor kurzem gab es einen Artikel in der Krone, wonach allein in Wien 800 offene Stellen als Elektotechniker nicht besetzt werden können. Ich habe gesucht, aber leider nur wenig gefunden. Die meisten dieser offenen Stellen bieten zudem Gehälter an, die normalerweise ein Lehrling bekommt und nicht eine hochqualifizierte Fachkraft.

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