Studie: Social Recruiting will gelernt sein!

Der österreichische Personalberater ePunkt hat Recruiting-Prozesse im Hinblick auf Social Media untersucht – mit spannenden Ergebnissen. Lesen Sie hier, warum kein Unternehmen mehr an Social Recruting herumkommt – und welche Fehler fatale Folgen zeitigen können!

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Kein Unternehmen kommt heute an Social Media vorbei, zu wichtig sind diese Kanäle für Image und Recruiting geworden. Ziel ist der professionelle und nutzenbringende Umgang mit Social Media im Recruiting.

Das ist für zahlreiche Unternehmen gar nicht so einfach, da sie die klassische One-to-many-Kommunikation gewohnt sind. Online aber stellt nicht nur das Unternehmen sich und seine Jobangebote vor, sondern auch die Mitarbeiter sind präsent – und Bewerber teilen ihrerseits offen ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Sünden im Recruiting können dabei fatale Folgen haben. Unternehmen mit unsauberen Recruiting-Prozessen, etwa umständliche und nicht funktionierende Bewerbungstools auf der Website, fehlende persönliche Kontaktdaten und das Nicht-Beantworten von Bewerbungen, verärgern ihre Bewerber rasch.

In Windeseile können sich diese ihre negativen Erlebnisse in der Online-Community verbreiten – und Tausende mit eine Negativ-Information über das Unternehmen bombardieren. Im Endeffekt bewerben sich unter Umständen hunderte Kandidaten auf Basis dieses Wissens erst gar nicht mehr bei diesem Unternehmen. Während positive Erfahrungen im Schnitt mit drei Personen geteilt werden, sind es bei negativen schon 33. Social Media verstärken diesen Faktor nochmal um das zehnfache – ein Schneeball-Effekt entsteht.

Social Media erfolgreich im Recruiting zu nutzen, heißt in erster Linie, gute Beziehungen zu den Usern dieser Plattformen aufzubauen und in einen persönlichen und authentischen Dialog zu treten. Die wichtigsten Fragen sollte man unbedingt positiv beantworten können:

  • Wie leicht machen Sie es Ihren Kandidaten, sich zu bewerben?

  • Erfüllen Sie den Bedarf nach Diskretion und weiterer Information?

  • Teilen Sie Ihren Kandidaten konsistent mit, wen Sie suchen?

  • Kommunizieren Sie klar, was Sie erwarten (und bieten)?

  • Halten Sie sich an gesetzliche Vorgaben?

  • Geben Sie rasch und wertschätzend Feedback?

  • Sind Sie schnell genug, um Ihre Wunschkandidaten an Bord zu bringen?

 

Bewerber erwarten beste persönliche Betreuung. Anonyme Online-Bewerbungsprozesse, womöglich noch mit automatisiert generierten Absagen sind ein absolutes Don’t! Social Media User nutzen die Social Media Kanäle, um sich über das Unternehmen, bei dem sie sich bewerben, ausführlich zu informieren – aber auch, um Feedback zu geben und zu verbreiten.

Darin liegen die Stärken des Social Media Recruitings, aber genauso die Risiken!

Service
Die komplette Studie kann kostenlos hier heruntergeladen werden:
http://www.epunkt.net/Ueber-Uns/Pressemeldung/ePunkt-veroeffentlicht-Whitepaper-ueber-Suenden-im-Recruiting

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