Neuer Trend: Beschäftigte können Freizeit “kaufen”

Der “Kurier” berichtet über eine spannende Idee für mehr Freizeit. Angestellte in der Elektrobranche können sich – unter gewissen Voraussetzungen – zusätzliche freie Zeit kaufen. Lesen Sie hier, wie die “Freizeitoption” in der Praxis funktionieren kann!

Die Elektrobranche war schon immer etwas anders, nicht zuletzt wurde die umstrittene sechste, ja sogar bis zu siebeneinhalb Urlaubswochen hier schon praktisch umgesetzt – unabhängig von Alter und Betriebszugehörigkeit. Bei der heurigen Lohnrunde gingen die Gewerkschaften noch einen Schritt weiter – und vereinbarten die sogenannte “Freizeitoption”.

Statt einer Lohnerhöhung (heuer waren das zwischen 2,8 und 3 Prozent) können Mitarbeiter sich entscheiden, im selben Ausmaß weniger zu arbeiten – das entspricht etwa 60 Stunden im Jahr oder (auf Basis der 38,5-Stunden-Woche) weiteren eineinhalb Wochen weniger Urlaub.

Die Basis dafür ist einer entsprechenden Betriebsvereinbarung jedenfalls die Zustimmung des Arbeitgebers – und zwar in jedem einzelnen Fall. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, nachgekaufte Zeit kann auch nur im jeweils aktuellen Unternehmen, in dem die Vereinbarung getroffen wurde, konsumiert werden.
Besonders freuen sich die Gewerkschafter laut “Kurier” darüber, dass sie nicht nur für ältere Arbeitnehmer gilt, sondern auch jüngeren die Chance gibt, etwa mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Aus anderen Branchen wird starkes Interesse geortet – die Herbstlohnrunden werden spannend!

 

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