Ottis Expertentipp: Boxenstopp fürs Hirn!

Hirnforscher haben herausgefunden, das die 24/7-Mentalität ähnlich ungesund für das menschliche Hirn ist wie Junk Food für den Körper. Hier finden sie Tipps, wie sie die grauen Zellen mit Aktivitäten anregen, die Überforderung und Burnout entgegenwirken – und ihnen auch Spaß machen werden.

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Nur zehn Prozent von 6.000 Befragten geben laut einer im “Standard” publizierten Erhebung des Neuroleadership Institute in Los Angeles zufolge an, in der Arbeit zum Nachdenken über berufliche Aufgabenstellungen zu kommen. Das tun sie dann außerhalb des Büros – auf Kosten der Freizeit und Erholung. Für viele scheint die 24/7-Mentalität kaum abzuschaffen.

Mentaler Arbeitnehmerschutz scheint – im Gegensatz zum körperlichen – noch nicht den Stellenwert zu haben, den er verdient. Erschöpfung und permanente Überforderung sind nämlich Gift für das Gehirn, ähnliche wie permanenter Junk-Food-Konsum für den Körper.

Dieser Analogie folgend hat das Neuroleadership Institute mit anderen Experten eine “Menüfolge” als Ableitung aus den Ergebnissen der Hirnforschung zusammengestellt – täglich nötige mentale Aktivitäten als ausgewogenes “Brain Food”, die jedoch noch individuell angepasst werden kann:

  • “Focus Time” – wir konzentrieren uns voll auf eine Aufgabe und aktivieren weite Hirnbereiche

  • “Play Time” – Spontaneität und Kreativität knüpft neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen

  • “Connecting Time” – Interaktion mit anderen Menschen verstärkt den Austausch verschiedener Hirn-Areale

  • “Physical Time” – Sport und körperliche Aktivitäten wirken anregend

  • “Time-in” – Reflexion und Rückzug sorgen dafür, dass sich Gedanken setzen

  • “Down Time”  – auch das Hirn muss mal den Akku laden!

  • “Sleep Time” – dient der Erholung und der Verarbeitung der Sinneseindrücke

 

Gutes Gelingen… beziehungsweise: guten Appetit!

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