Studie: Manager raten ihren Kindern ab

Allzu gut kann es den Managern dieser Tage nicht gehen: Laut einer aktuellen Studie würden fast 70 Prozent der weiblichen Führungskräfte und fast 60 Prozent der männlichen ihren Kindern keinesfalls raten, beruflich in ihre Fußstapfen zu treten.

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Das Beratungsunternehmen Stanton Chase hat 1500 österreichische Führungskräfte zu Stimmung, Motivation und Jobzufriedenheit befragt. Die Ergebnisse sind widersprüchlich: Obwohl die breite Mehrheit angibt, morgens gerne an den Arbeitsplatz zu gehen, würden 50 bis 60 Prozent kommenden Generationen einen anderen Lebensweg empfehlen – mit mehr Freiheit und mehr Platz für eigene Interessen und Leidenschaften.

Überforderung wird generell nicht leicht zugegeben, dennoch wird die Frage mittlerweile von 16,5 Prozent bejaht – eine deutliche Steigerung von nur zehn Prozent vor zwei Jahren. Erholung suchen viele in der Familie und beim Sport, ersteres gelingt Frauen weniger. Internet und Computerspiele gelten nicht als entspannend.

Trotz teils schwieriger Bedingungen haben 46 Prozent positive Zukunftserwartungen, immerhin 30 Prozent finden die Stimmung im eigenen Unternehmen besser als im Vorjahr. Große Enttäuschung herrscht unter den Befragten vor allem bezüglich der Steuerreform und vor allem zum Anliegen einer Senkung der Lohnnebenkosten.

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