Expertentipp: So finden Sie den Traumjob

Der “trend” hat sich unlängst in einer Titelgeschichte damit beschäftigt, viele sind auf der Suche danach. Der “perfekte Job” ist ein Thema, das die Menschen beschäftigt – doch die Vorstellung davon hat sich stark gewandelt, wie eine Umfrage von PwC zeigt. Hier lesen Sie, wie’s geht!

(c)sxc.hu/lico

Eine Umfrage zu den Erwartungen der jungen Generation an die Arbeitswelt brachte teilweise überraschende Ergebnisse. Für 52 Prozent stehen dabei die Karrieremöglichkeiten im Vordergrund, noch vor dem wettbewerbsfähigen Gehalt, das für 44 Prozent den Ausschlag gibt. Zusatzleistungen wie Firmenwagen spielen nur noch für ein knappes Drittel eine wichtige Rolle, flexible Arbeitszeiten und internationale Karriere für jeweils ein Fünftel der Befragten.

Unter diesen Gesichtspunkten kann man auch selbst einiges tun, um seine für eine Beschleunigung der eigenen Karriere zu sorgen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder wenn es gerade nicht rund läuft, kann man etwa auf seinen Bonus verzichten, wenn dafür in absehbarer Zeit ein größerer Schritt vereinbart wird. Wer sich für ein Talentprogramm oder anderweitig höher qualifiziert, wird ebenfalls profitieren.

Ist die Motivation nicht zu retten, kann auch ein Abtielungswechsel helfen, bevor man ein Unternehmen ganz verlässt. Wer mit seiner Rolle oder seinen Aufgaben nicht glücklich ist, könnte von sich aus sein Profil schärfen und zielgerichtete Weiterbildung, etwa durch den Erwerb von Zertifkaten, betreiben. Und zu guter Letzt können auch eigene (Neben-)Projekte, falls organisatorisch möglich auch in Form von Mini-Auszeiten, weiterverfolgt werden.

Unternehmen und Manager haben hier unterschiedlichste Fördermöglichkeiten, etwa ein eigenes Bildungsbudget für Mitarbeiter oder geförderte Stipendien für teure Prüfungen. Vielfach in der Praxis bewährt hat sich auch Job-Schnuppern, etwa durch “Shadowing” – kann auch als gute Entscheidungshilfe für interne Veränderung dienen. Wechsel in eine Auslandsniederlassung helfen, den Horizont zu erweitern und neue Perspektiven zu finden. Coaches können auch erfahrenen Managern optimal bei der Personalentwicklung und Karriereplanung helfen.

Es muss ja nicht gleich die eigene Business School eröffnet werden, wie es etwa A1 gemacht hat. Freiräume kann man auch anders schaffen, etwa in Form von Job-Sharing, Kurz-Sabbaticals (wie sie etwa die Erste Bank lebt) oder flexible Arbeitszeiten, die Mitarbeitern wie Unternehmen entgegenkommen.

 

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt – fangen Sie einfach irgendwo an!

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