Studie: Global HR Barometer 2013, Teil 4: Neue Instrumente

Das “HR Barometer” von Michael Page untersucht, wie erfolgreich Personalentscheider diese  Ziele verfolgen – mit Auswirkungen auf Rollenverständnis, Verantwortungsbereich und Ressourcen. Im dritten Teil unserer Zusammenfassung beschäftigen wir uns für Sie mit der Personalvermittlung der Zukunft.

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Heute wagen wir einen kleinen Blick in die Zukunft der Personalvermittlung. Sogenannte “Human Resources Information Systems” (HRISs), haben sich einen festen Platz in den Personalabteilungen erobert. Über 95 Prozent verwalten die Lohnabrechnung elektronisch und über die Hälfte der Unternehmen nutzen Softwaretools zur Personalverwaltung, Mitarbeiterbewertung oder Kandidatensuche.

Folgende Instrumente werden in der HR-Landschaft immer bedeutender:

  • Outsourcing lieben besonders kleinere Unternehmen: Am ehesten lagert Lateinamerika Personaldienstleistungen aus. Weltweit wird die Lohnabrechnung von Unternehmen als erstes ausgelagert, gefolgt von temporärer Beschäftigung und Fortbildung.

  • Assessment: Acht von zehn Unternehmen nutzen Mitarbeiterbewertungen, wobei zwei Drittel überwiegend die berufliche Entwicklung bewerten.

  • Personalwesen: Modernste Tools verwandeln die Personalabteilung zum “Knowledge Centre”, als Schnittstelle zwischen der Belegschaft und den Unternehmenszielen.

Personalarbeiter arbeiten häufig hinter den Kulissen – die Studie hat ein paar interessante Details zusammengetragen. Weltweit weisen über 30 Prozent der Entscheider mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in ihrer aktuellen Rolle auf, in Nordamerika sind es sogar 42 Prozent. Sechs von zehn sind im Alter von 35 bis 49 Jahren. Über die Hälfte haben Berufserfahrung im Ausland, über die Hälfte sind Frauen. Kein schlechter Schnitt!

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