Studie: Recruiting Trends 2013

Die Teilnehmer der “Recruiting Trends 2013” des Jobportals monster.at erwarten eine eher positive wirtschaftliche Entwicklung. Jedes der teilnehmenden Unternehmen plant in diesem Jahr die Neueinstellung externer Kandidaten. Spannend: Untersucht wurden auch die Top-Trends und neue Entwicklungen.

Mitarbeiterempfehlungen und neue flexible Formen der Arbeit finden sich erstmalig in den Top-5 der wichtigsten internen Herausforderungen für die Personalbeschaffung. Obwohl die wirtschaftliche Lage insgesamt eher optimistisch beurteilt wird, bleiben Stellenbesetzungen schwierig.

Tabelle Recruiting Trends 2013

47 Prozent der Unternehmen erwarten eine gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2013, 43 Prozent gehen von einer ausgeglichenen und 10 Prozent von einer schlechten Entwicklung der eigenen Geschäfte aus – wenig Unterschied zum Vorjahr. 91,5 Prozent aller befragten Unternehmen sehen eigene Ausbildungsmaßnahmen als wichtigste Strategie gegen den Fachkräftemangel an. Darüber hinaus glauben 84 Prozent der Studienteilnehmer, dass flexible Arbeitszeitmodelle das richtige Mittel gegen den Fachkräftemangel sind. Ins Ausland will fast niemand (mehr) verlagern.

Die Unternehmen sehen aber nach wie vor Probleme bei der Besetzung offener Stellen. Ohne das Internet wäre die Personalbeschaffung in Österreich heute nicht mehr durchführbar.

So werden erstmalig mehr als neun von zehn offenen Stellen über die eigene Karriere-Webseite veröffentlicht, und sieben von zehn Neueinstellungen gehen auf eine Stellenanzeige im Internet zurück. Insgesamt erreichen die Top-500-Unternehmen aus Österreich mehr als acht von zehn Bewerbungen auf elektronischen Weg. 46 Prozent aller Bewerbungseingänge entfallen auf die E-Mail- und 40 Prozent auf die Formularbewerbung.

Diagramm Social Media Anwendungen für Recruiting

Obwohl der Einsatz von Social-Media-Anwendungen in der Personalbeschaffung von 45 Prozent der Teilnehmer an der Befragung generell als positiv betrachtet wird, werden Kanäle wie XING, Facebook, oder Twitter noch vergleichsweise verhalten genutzt. 23 Prozent der Unternehmen nutzen XING, um nach Informationen über bereits identifizierte Kandidaten zu suchen. 18,5 Prozent recherchieren in diesem Kanal aktiv nach interessanten Kandidaten, und 8,5 Prozent veröffentlichen dort Stellenanzeigen. Um für das eigene Image zu werben, nutzen die meisten Unternehmen die Social-Media-Anwendungen Facebook (28 Prozent) und YouTube (17,5 Prozent).

Diagramm mobile Geräte für Recruiting

Etwa jedes zweite Unternehmen ist der Ansicht, dass die steigende Nutzung von Smartphones in der Bevölkerung auch einen Einfluss auf die Personalrekrutierung haben wird. 42,9 Prozent der Unternehmen denken, dass die Ansprache von Kandidaten über mobile Endgeräte für die Personalbeschaffung sinnvoll ist.

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