Studie: Stellenmarkt weiter rückläufig, höhere Jobs online noch selten

Wie die monatliche Arbeitsmarktanalyse von anzeigendaten.at zeigt, sind “höhere” Stellen noch überwiegend in Printmedien zu finden. Die Marktentwicklung ist insgesamt noch immer tendenziell negativ.

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Mehr als 32.900 Stelleninserate wurden im Juli in den wichtigsten österreichischen Print- und Online-Medien veröffentlicht – ein Rückgang von fünf Prozent, halb so viel wie im Vorjahresvergleich.

Eine Betrachtung der Quellen hinsichtlich Stellen mit Leitungsfunktion – vom Abteilungsleiter bis zum Geschäftsführer – zeigt, dass diese prozentuell häufiger in Zeitungen als in Online-Jobbörsen geschaltet werden. Acht Prozent der Positionen in Print-Medien im Juli waren mit Leitungsfunktion, in Jobbörsen lag der Anteil bei 5 Prozent – bei der höchsten Führungsebene sind es im Printbereich etwa doppelt so viele als im Internet.

Interessant ist auch, dass österreichische Stellenanbieter aus der Kommunikationsbranche mehr Bewerbungen bekommen als der Durchschnitt. 29 Prozent der Befragten der ersten Gruppe geben an, mehr als 25 Bewerbungen auf ihre Stellenanzeige bekommen zu haben, im Mittel über alle Branchen ist dies bei 23 Prozent der Fall.

Unerwartet hoch ist die Zahl der Unternehmen, die ihren Firmensitz nicht in Österreich haben, aber hier Stellenangebote schalten: Immerhin 322 waren es im Juli.

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