Studie: Arbeitnehmer in Europa werden älter

Bei einer Enquete zum Thema Arbeitsfähigkeit wurden bekannte Trends in knackige Zahlen zusammengefasst: 2060 werden voraussichtlich in Europa 30 Prozent aller Arbeitnehmer über 55 sein, wobei immer weniger junge Kollegen nachkommen.

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Mit der ständig alternden Belegschaft rückt auch Gesundheit am Arbeitsplatz immer stärker ins Zentrum des Interesses. Um fehlenden Nachwuchs und eventuelle Produktivitätsverluste zu kompensieren, setzen Unternehmen auf Gesundheitsförderung, Qualifizierung und lebenslanges Lernen.

In Österreich lassen Statistiken vermuten, dass zu geglücktem Generationenmanagement und freiwillig längeren gesunden Arbeiten noch einiges fehlt. Nur gut 40 Prozent treten ihre Pension regulär mit 61 (Frauen) bzw. 65,8 Jahren (Männer) an. Der Rest? Geht früher oder kann scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus. Die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen liegt bei nur 14 Prozent.

Neben volkswirtschaftlichen stecken darin also auch betriebswirtschaftliche Chancen, denn die arbeitslose und gesundheitlich angeschlagene ältere Menschen müssen versorgt werden.  370 Millionen Tage Krankenstand pro Jahr verursachen der EU 490 Mrd. Euro wirtschaftlichen Schaden, die Hälfte der EU-Bürger geht vorzeitig in Rente.

Als ersten Schritt will man nun Unternehmen für das Thema sensibilisieren und konkrete lokale Maßnahmen zur Förderung älterer Arbeitnehmer umsetzen.

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