Studie: Handel sucht mehr Personal als im Vorjahr

Laut der aktuellen Arbeitsmarktanalyse von anzeigendaten.at wurden im Oktober mehr als 35.400 Stelleninserate in den wichtigsten österreichischen Zeitungen und Jobbörsen veröffentlicht. Dies entspricht einem Rückgang um zwei Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Vorjahresvergleich hat sich der Trend umgekehrt.

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Zu den Top-Schaltern bei den Fachkräften zählten im Oktober die Pflege- und Arztberufe. 70 Prozent dieser Inserate wurden direkt durch die Unternehmen ausgeschrieben und 30 Prozent über Personaldienstleister. Damit liegt der Anteil der Personal- und Zeitarbeitsfirmen in dieser Berufsgruppe deutlich unter dem entsprechenden Anteil im Gesamtstellenmarkt (49 Prozent).

Ein Viertelder Stellen für diese Fachkräfte stammen von der Branche Gesundheits- und Sozialwesen. Die Top 5-Inserenten für die Berufsgruppe Pflege- und Arztberufe im September und Oktober 2013 waren das NÖ Hilfswerk mit 90, Wie daham und Hilfswerk Salzburg mit je 12, der Fonds Soziales Wien mit 9 sowie die Diakonie de La Tour mit 8 Ausschreibungen.

Die Branche mit dem größten Personalbedarf in den vergangenen 13 Monaten war die der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleister mit 199.600 ausgeschriebenen Stellen. Auf den Plätzen dahinter folgen die Industrie mit 43.500 und der Handel mit über 39.800 inserierten Stellen.

Betrachtet man die Zahl der Ausschreibungen im Jahresverlauf, zeigt sich ein sehr uneinheitlicher Verlauf mit starken Schwankungen im ersten Quartal und einem deutlichen Sommerloch, insbesondere in der Industrie. Die österreichischen Unternehmen sind mit dem Preis-Leistungsverhältnis der Medien im Herbst deutlich zufriedener als im bisherigen gesamten Jahr 2013.

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