Studie: So stellen sich Junge ihr Berufsleben vor

Laut GfK Jugendstudie 2013 denken sechs von zehn, dass sie in den nächsten 15 Jahren Arbeit und auch Spaß daran haben werden. Und das, obwohl nur etwas mehr als die Hälfte glaubt, dass sich ihre eigentlichen Berufswünsche erfüllen. Unternehmensbindung ist keine Selbstverständlichkeit, ebensowenig die Bereitschaft, ins Ausland zu gehen.

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Von 1.200 befragten jungen Österreicherinnen und Österreichern von 12 und 24 Jahren glauben nur 53 Prozent, dass sie in den nächsten 15 Jahren beruflich das werden würden, was sie sich wünschen. Dennoch denken sechs von zehn, dass sie nicht arbeitslos sein und auch Spaß bei der Arbeit haben werden. Die Erwartung von Vergnügen bei der Arbeit wird im Zusammenhang mit Qualifikationen erkannt und ist umso größer, je höher das Bildungsniveau ist.

Nur knapp ein Viertel erwarten, dass sie lange bei einem Unternehmen bleiben, bereits Berufstätige und Verheiratete sind hier zuversichtlicher. “Erwachsenere Lebenserfahrungen korrelieren offenbar mit einer höheren Orientierung an Stabilität und einer größeren Bereitschaft zur Bindung”, interpretiert Angelika Kofler von GfK Austria.

Berufliche Mobilität wird vom Großteil der jungen Menschen insgesamt akzeptiert, aber vorwiegend innerhalb Österreichs. Nur ein Viertel erwägt, aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Kofler: “Wenn man bedenkt, dass von der in Österreich lebenden Bevölkerung insgesamt nur etwa ein Zehntel irgendwann einmal im Ausland gelebt hat, zeigt das doch eine große Offenheit der jungen Menschen dafür, über den nationalen Tellerrand hinauszudenken.“

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