Studie: Österreich bei Job-Resonanz nur im Mittelfeld

Die aktuelle monatliche Analyse von anzeigendaten.at zeigt, dass im europäischen Vergleich die Resonanz auf Stelleninserate in Luxemburg gefühlt am besten ist. Österreich befindet sich hier im Mittelfeld. In harten Zahlen sieht das Bild nochmals anders aus.

(cc)sxc.hu/Huda

Die Fakten gehen mit der subjektiven Einschätzung nicht konform – und lassen Österreich deutlich schlechter dastehen, als von den Befragten eingeschätzt. Interessanterweise bringt die tatsächliche Anzahl an eingegangenen Bewerbungen Luxemburg nur den sechsten Platz, die meisten Bewerber pro Inserat wurden in Polen festgestellt.

Österreich liegt hier sogar noch schlechter als in der subjektiven Bewertung und landet im europäischen Vergleich am vorletzten Platz: Nur 24 Prozent der Inserenten hatten mehr als 25 Bewerbungen pro Inserat erhalten, der Mittelwert in Europa liegt bei 27 Prozent.

Allerdings sagt die Anzahl der Bewerbungen nichts über die Qualität aus. Am zufriedensten mit der Qualität der Bewerbungen zeigten sich die dänischen Unternehmen, gefolgt von den österreichischen – die Luxemburger und Polen sehen die Qualität ihrer Bewerbungen sogar weit unter dem europäischen Durchschnitt.

In der Gesamtheit aller europäischen Stellenanzeigen 2013 dominierten wie schon im Jahr 2012 die Personaldienstleister: 45 Prozent aller Stellenanzeigen gingen auf ihr Konto. Die zweitplatzierte Industrie folgt mit einem Respektabstand von 9 Prozent, der Handel mit 7 Prozent und die Dienstleister mit 6 Prozent aller Anzeigen.
Analysiert wurden mehr als 8,8 Millionen Stellenanzeigen aus 280 Print-Medien und 193 Online-Jobbörsen in ganz Europa von Januar bis November 2013.

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