Studie: E-Mails als Zeiträuber

Der deutsche Personaldienstleister Office Team veröffentlichte eine Studie, der zufolge immer mehr Personalchefs von Problemen mit der täglichen E-Mail-Flut berichten. Auch Meetings sind wahre Zeiträuber.

(cc)sxc.hu/Sergio Bichara

In Deutschland werden bereits 31 Prozent der Personalverantwortlichen mit Bedenken ihrer Mitarbeiter konfrontiert, in der Schweiz sind es immerhin 22 Prozent.

Hauptkritikpunkt sind Nachrichten mit unnötigen Informationen, die zeitraubend sind und die Betroffenen in ihrem Arbeitsfluss unterbrechen. Länderübergreifend sind 65 Prozent der Befragten dieser Meinung. Mit dem Effekt, dass dadurch die Produktivität sinkt – das beklagen 37 Prozent in Deutschland und 36 Prozent in der Schweiz.

Hinzu kommt, dass viele Angestellte den persönlichen Kontakt mit ihren Kollegen vermissen.

Ein weiterer Zeiträuber sind Meetings. Ein Fünftel ist der Meinung, dass jede zweite bis vierte Besprechung unproduktiv verläuft, jeder Dritte hält die Zusammenkünfte zu 11 bis 25 Prozent für überflüssig.

1 Comment

  1. Jedes größere Unternehmen bzw. die Führungskräfte d. U. sollte sich über eine gewisse “E-Mail-Kultur” gedanken machen.

    80 – 100 E-Mail pro Tag verursachen nur bei kurzer Durchsicht min. 2 h kostbare Arbeitszeit. Vieles ist nur zum Weiterdelegieren und daher unnötig. Jeder MA eines Unternehmens sollte/muss sich beim Versenden über sein “TUN” bewusst sein.

    Meetings ohne Ziel- u. Terminvorgaben und ohne lfd. Überwachung der Effizienz (durch Führungskräfte, Zwischeninfos usw.) sind sowieso sinnlos. Der Gesprächsführer oder Meetingverantwortliche muss die Steuerung übernehmen und wenn nötig aktiv in das Geschehen eingreifen und gewisse Dinge mit Nachdruck einfordern.

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