Mobile Recruiting – ist das die Zukunft?

Mit dem Aufkommen der Smartphones hat sich unser Alltagsleben ziemlich vereinfacht. Allzeit bereit und auf verschiedensten Kanälen erreichbar, hat das Smartphone nicht nur Auswirkungen auf unser Privatleben, sondern beeinflusst uns auch in beruflicher Hinsicht.

cc (pixelio.de) Rödi

Längst nutzen wir nicht nur auf den Fun-Faktor unzähliger Spiele-Apps – wir lesen, hören Musik und vertreiben uns die Zeit. Gerne nutzen wir auch nützliche Möglichkeiten, wie das einfache Navigieren von A nach B. Die Frage ist also schon lange nicht mehr, ob ein Leben ohne Smartphone noch zu managen ist, sondern vielmehr: Was kommt noch alles?

Nehmen wir zum Beispiel das Thema Bewerbungen. In den letzten Jahrzehnten hat die Bewerbung eine richtige Metamorphose durchgemacht. Angefangen von handschriftlichen detaillierten Erläuterungen über z.B. Studienabbrüche, wie es in den 70er Jahren an der Tagesordnung war, sind wir heute bei tabellarischen Kurzdarstellungen per Mail gelandet.

Ist nun das mobile Bewerben der nächste Schritt? Viele sind bereits davon überzeugt, dass man den Bewerbern die Möglichkeit öffnen muss, sich von überall, jederzeit, ob im Bus, im Caféhaus oder im Park sitzend, bewerben zu können. Nur einige Vorreiterhaben aber bereits eine mobile Karrierewebsite.

Wird sich dies in den nächsten Jahren ändern? Wird es salonfähig, sich nur mehr mittels Link zu seinem XING Profil bewerben zu können? Eine Hauptregel würde dadurch jedenfalls außer Kraft gesetzt: dass man sich für eine Bewerbung genug Zeit nehmen muss, die Unterlagen auf das Unternehmen und die Stelle anpasst.

Wer am Ansatz zweifelt, sollte sich vor Augen führen, dass in den 90er Jahren noch heiß über die Sinnhaftigkeit von Karriereportalen im Internet diskutiert wurde…

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