Tipps gegen Stress, Teil 1

Wer kennt es nicht, wenn der gesunde positive Stress einfach Überhand gewinnt und sich plötzlich in eine schier endlos scheinende Spirale nach unten entwickelt. Viele merken es erst gar nicht und befinden sich dann plötzlich in dem negativen Strudel, dem sie sich ausgeliefert fühlen. Oft sind gesundheitliche Schäden dann nicht mehr fern.

cc(pixelio.de)Rainer Sturm

Herz-Kreislauf-Störungen, Depressionen, allerlei Burnout-Symptome sind häufige Folgen von Stress – der sich auch schlecht auf die Performance im Job auswirkt. Travis Bradberry hat für “Forbes” 10 Regeln erstellt, wie man es erfolgreich schafft, Dauerstress nicht als negativ zu erleben.

Natürlich gibt es hier kein Standardrezept. Es gilt, die Regeln individuell passend zur jeweiligen Situation einzusetzen:

  1. Dankbarkeit: Wenn man sich dankbar an das erinnert was man hat, wird nachweislich das Stresshormon Cortisol gesenkt. Die Stimmung wird besser und die Batterien werden aufgeladen!

  2. Keine „Was-wenn-Kategorien“: Negative Erwartungen, Aussichten oder Ängste schaden. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was passieren könnte, bevor es überhaupt passiert ist, fördert den Dauerstress.

  3. Positives Denken: Oft sind die einfachsten Ansätze die hilfreichsten. Das Fokussieren auf positive Erlebnisse und Erinnerungen helfen dem Gehirn beim Stressabbau.

  4. Verbindungen kappen: Ständige Erreichbarkeit impliziert Dauerstress. Das ist aber gar nicht nötig, man muss nicht immer erreichbar sein. Es ist möglich, sich selbst und die Kollegen daran zu gewöhnen, dass man einfach manchmal „offline“ ist.

  5. Aufputscher mit Maß und Ziel: Auch Aufputscher können eine Spirale nach unten kreieren. Der Körper gewöhnt sich schnell an etwas und man braucht dann immer mehr, vielleicht sogar schon Härteres, als einfach nur Kaffee und Energy Drinks. Außerdem verhindern solche Mittel, dass sich die Ausschüttung von Stresshormonen auf natürlichem Weg reduziert.

Schreibe einen Kommentar