Aktuelle Trends im Recruiting

Die Industrie ist der Zweig mit den stärksten Zugewinnen, insgesamt ist der Markt der Stelleninserate in den wichtigsten Jobbörsen und Zeitungen im Vorjahresvergleich allerdings um sechs Prozent zurückgegangen.

Die Top-Schalter – insgesamt 2,8 Prozent  im April 2014 – suchten Ingenieure. 62 Prozent der Ausschreibungen kamen von den Unternehmen selbst, Personaldienstleister steuerten lediglich 38 Prozent der Stellenanzeigen bei. Der Anteil der Personal- und Zeitarbeits-Firmen in dieser Berufsgruppe ist damit deutlich unterdurchschnittlich.

Starke Industrie

Die Nachfrage nach Fachkräften hat sich je nach Branche unterschiedlich entwickelt, wenn man die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat betrachtet. Am stärksten zugelegt hat der Bereich Industrie mit  plus 26 Prozent, auf Platz 2 liegt mit plus 15 Prozent das Gesundheits- und Sozialwesen, gefolgt von Information und Kommunikation mit plus 12 Prozent.

Einen starken Rückgang verzeichnen Stellenausschreibungen in den Bereichen öffentliche Verwaltung (minus 24 Prozent), Erziehung und Unterricht (minus 21 Prozent), sowie Grundstücks- und Wohnungswesen (minus 11 Prozent). Bei Finanz- und Versicherungsdienstleister sind es minus acht Prozent und in der Gastronomie minus sechs Prozent.

Aus einer Befragung von 353 österreichischen Unternehmen ging hervor, dass Industrieunternehmen gegenüber Dienstleistungsunternehmen das Preis-Leistungsverhältnis von Stellenanzeigen deutlich unattraktiver bewerten, wohingegen Service und Beratung von ihnen besser bewertet wurde.

Ganze 359 Stellenangebote in österreichischen Medien wurden von Unternehmen geschaltet, die ihren Firmensitz nicht in Österreich haben. Alles Zahlen stammen vom Fachportal AnzeigenDaten (anzeigendaten.at).

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