Miese Noten für Führungsperformance

Die Agentur Ketchum hat eine Erhebung zum Thema Führungsperformance veröffentlicht, welche weltweit schlechte Noten für Leadership ausweist. Generell wird Frauen besseres Leadership zugetraut als Männern, dennoch attestieren insgesamt nur 22 Prozent ihren Vorgesetzten wirksame Führung. Die Ergebnisse sind insgesamt alarmierend.

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Die Umfrage, die in 13 Ländern durchgeführt wurde, ergibt zusammenfassend das Urteil: Leadership bleibt in der Krise – und es wird weiter bergab gehen. Klare Werte werden nur von 30 Prozent erkannt, eine angemessene Verantwortung nur in 13 Prozent der Fälle angesehen, Hoffnung auf Besserung erwarten lediglich 17 Prozent.

Die Liste an Wünschen der Belegschaft ist groß – angeführt wird sie von der Sehnsucht nach Vorbildern, aber auch der Wunsch nach transparenter Kommunikation oder jener nach dem Fehlereingeständnis von Chefs, ist entsprechend stark.

Ist die Belegschaft nicht überzeugt von der Führung, schlägt sich das auf die Glaubwürdigkeit des gesamten Unternehmens nieder. Kollegen wird in der Regel mehr geglaubt als Chefs, Social Media hat den Austausch an Informationen wahnsinnig vereinfacht und vernetzt die Menschen.

Frauen wird in dem Zusammenhang ein besserer Führungsstil zugetraut, sie sollen mit den Veränderungen, Herausforderungen der nächsten fünf Jahre, besser zurechtkommen als ihre männlichen Kollegen. Allen voran betrifft das das Eingestehen von Fehlern, eine offenere Kommunikation sowie vorbildlicheres Verhalten.

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