Die Arbeit, die ich liebe…?

Man kann seinen Job hassen, muss aber trotzdem mit ihm auskommen. Statt im perfekten Job zu landen, brauchen viele lange, um überhaupt einen zu bekommen. Selbst wenn man dann sogar einen findet, den man mag, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass man schlechte Tage haben wird und Aufgaben die man nicht so gerne übernimmt.

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Zuallererst ist es einmal wichtig, dass man sich mit den Kollegen gut stellt. Dafür sind zwei Faktoren wichtig: Kritik einerseits nicht zu sehr an sich heranzulassen (und vor allem nicht persönlich zu nehmen), andererseits seine schlechte Laune auch nicht zu sehr an den anderen auszulassen.

Eine gute Firmenkultur beeinflusst den Arbeitsalltag massiv. Es ist außerdem wichtig, dass man sich bewusst macht, dass die Aufgaben, die man bekommt, nicht zwingend zu jedem Zeitpunkt der Karriere die eigenen Fähigkeiten optimal wiederspiegeln müssen.
Manche ungeliebten Aspekte muss man auch einfach akzeptieren, vielleicht gewöhnt man sich an die Aufgaben mit der Zeit und findet sogar Gefallen daran. Wer auch am schlimmsten Job etwas Positives finden kann, der hat eine sehr wertvolle Eigenschaft. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, alle würden einen tollen, interessanten und abwechslungsreichen Job, ein Top-Gehalt, einen wunderbaren Chef und wahnsinnig nette Kollegen verdienen, aber das ist nicht die Realität.

Man muss sich bewusst machen, dass es den Traumjob so gesehen nicht gibt, wir müssen Kompromisse eingehen – eine schlechter bezahlte Stelle in einer kleinen Firma hat vielleicht mehr Werte als in einem Großkonzern, der oft mehr zahlen kann.
Die Jagd nach unerreichbarer Perfektion und perfektem Glück kann einen ganz schön fertigmachen – das sollte man eigentlich in der Schule lernen!

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