Viele gute Pläne, aber keine Energie

Schnell werden aus Mangel an Energie gute Pläne über den Haufen geschmissen – dabei sind das doch meistens die besten Ideen. Christa Schirl, eine Linzer Psychologin, hat sich mit dem Thema Energiemanagement beschäftigt. Sie betont, wie wichtig es ist, gezielt Energiemanagement zu betreiben.

cc(pixelio.de)S. Hofschlaeger

Energiemanagement ist nichts, was man einmal festlegt und dann passt das so für jeden Tag, denn es ist starken Schwankungen unterworfen. Stimmungen, Befindlichkeiten und die Tagesverfassung beeinflussen den Energiehaushalt, jeden Tag aufs Neue.

Man muss sich selber immer im Auge behalten, stimmt die Bilanz auf dem Energiekonto oder wird nur abgebucht, anstatt auch mal eingezahlt? Natürlich sind Faktoren wie Krankheiten nochmal gesondert zu betrachten, Alltagstricks schlagen hier fehl.

Man muss sich einmal darüber im Klaren werden, was einem eigentlich gut tut und damit quasi Guthaben aufbucht. Spaß im Job, gesunde Ernährung, genügend Schlaf, Hobbys und liebe Menschen um sich sind ein paar der Punkte, die einem ein Plus verschaffen können.

Vorsicht ist aber auch bei diesen Punkten geboten – frei nach dem Motto alles mit Maß und Ziel, muss man eine gesunde Balance finden, denn alles was Energie gibt, kann auch welche kosten.
Freunde und Familie können Energie rauben, zu viel Schlaf ist auch nicht gut, Selbstbeobachtung ist hier gefragt.

Man muss lernen auf sich selbst zu hören und auch bereit sein, kurzfristig umzudisponieren. Beispielsweise wenn man einen Abenteuerurlaub vor sich hat, aber in Wirklichkeit ist der Körper ausgelaugt und braucht Ruhe, dann ist es nicht sinnvoll sein Programm, auf Biegen und Brechen, durchzuziehen.

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