Komplimente im Business

  • By Bernhard Otti, MBA
  • 18. 06. 2015
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Komplimente sind ein guter Weg, um im Berufsleben voranzukommen. Doch Vorsicht, wenn sie nicht von Herzen kommen, kann sich der Effekt auch leicht umkehren! Wir haben ein paar Do’s und Dont’s zusammengetragen.

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Komplimente im beruflichen Kontext werden oft als Schmeicheleien empfunden. Wie äußere ich ein Kompliment richtig? Worauf muss ich achten? Die wichtigste Grundregel lautet: Jedes Kompliment sollte ernst gemeint sein! Wenn ein Kalkül dahinter erkennbar ist, funktioniert es schon nicht mehr.

Es lohnt sich jedenfalls fast immer. Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die sich bemühen ab und zu ein Kompliment zu machen, selbst auch viel häufiger eines bekommen.

Komplimente gehören ohnehin zum Büroalltag dazu – als Ausdruck von Wertschätzung, Respekt und Bewunderung.

Mit Komplimenten signalisiert man seinem Gegenüber, dass man es positiv betrachtet und ihm Aufmerksamkeit schenkt. Dazu gehört auch, Komplimente anzunehmen – das will gelernt sein! Weder abtun noch herunterreden sind geeignete Reaktionen – besser mal zur Kenntnis nehmen und sich ehrlich freuen!

Ansonsten kann beim Gegenüber das Gefühl entstehen, ein falsches Urteil getroffen zu haben – oder, noch schlimmer, dass man sich ein viel größeres Kompliment erwartet hätte. Besonders wichtig sind Komplimente von Chefs – als spontane “Belobigungen” im Büroalltag

Mitarbeiter erhalten durch Komplimente Aufmerksamkeit und Respekt für ihre Arbeit und ihr Engagement. Diese kann man – anders als lange vorbereitetes Lob – ganz unkompliziert in den Arbeitsalltag einbauen.

Übrigens: Wenn einmal ein (einfaches) Kompliment daneben geht, macht man einfach einen kleinen Witz daraus! Lachen schadet nie.

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