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Stellenandrang mit deutlichem Ost-West-Gefälle trotz Anstieg bei Stellenangeboten

Entwicklung Stellenmarkt

Im Vergleich zum Oktober letzten Jahres verzeichnen wir einen Zuwachs von Stellenangeboten um +7,3% und bei den Anzeigenumsätzen um +9,3%.

Quelle: Jobmarkt Österreich November 2017, index Anzeigendaten https://anzeigendaten.index.de/jobmarkt-oesterreich-november-2017/ [November 2017]

In allen Branchen ist die Arbeitslosigkeit rückläufig – in allen Altersgruppen, bei Personen sowohl mit inländischer als auch mit ausländischer Staatsbürgerschaft und auch bei Langzeitarbeitslosen.

Quelle: Arbeitslosigkeit sank im November um 24.440 oder 5,7%, AMS Österreich http://www.ams.at/ueber-ams/medien/ams-oesterreich-news/arbeitslosigkeit-sank-november-um-24440-o57 [November 2017]

Zuviele Jobsuchende in Wien

Damit der Stellenandrang in Wien auf das durchschnittliche Niveau in Österreich sinkt, müssten zwei Drittel der Arbeitssuchenden nach Westen abwandern – das gleiche gilt für das Burgenland, Niederösterreich und Kärnten. Fachkräfte vor allem in MINT-Berufen fehlen jedoch nach wie vor überall.

Tourismus und Handel

Tourismus und Handel leiden besonders am Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Der österreichische Tourismus ist aufgrund der wunderschönen Natur, der Vielfältigkeit des Angebots und der hohen Qualität sehr erfolgreich – besonders auch im Ausland. Nur arbeiten will dort keiner – allein im September konnten über 7000 Stellen nicht besetzt werden.

Wirtschaftswachstum

Auch beim Wirtschaftswachstum kann man ein Ost-West-Gefälle feststellen. Das Wirtschaftswachstum im Osten hinkt deutlich dem im Westen Österreichs hinterher. Das relativ gute Wirtschaftswachstum im Burgenland, Tirol und Vorarlberg hielt die Arbeitslosenquote in Grenzen. In Vorarlberg und Tirol wirkt der starke Tourismus und die hervorragend laufende Industrie unterstützend. Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark liegen hier im Mittelfeld. In Niederösterreich stieg die Arbeitslosenquote im Handel und bei den Leiharbeitern. Salzburg profitierte von der hohen Nachfrage an Arbeitskräften im Gast- und Beherbergungsgewerbe. Die Arbeitslosenquote wird vom Wirtschaftswachstum aber auch von der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots und dem Produktivitätswachstum beeinflusst – natürlich war in Wien der Einfluss des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte enorm.

Quelle: Bank Austria, Member of UniCredit: Regionale Unterschiede am österreichischen Arbeitsmarkt https://www.bankaustria.at/files/BL_Arbeitsmarkt.pdf [Mai 2017]

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