Zuviel Know-how – zuwenig Know-why?

Leben wir tatsächlich in einer Wendezeit des Materialismus? Wenn ein Busch plötzlich unglaublich blüht, ist es wahrscheinlich das letzte Mal? Ein großes Problem unserer Arbeitswelt besteht darin, dass wir über viele viele Jahre darauf getrimmt worden sind, Know-how zu haben. Aber wir haben kein Know-why mehr.

Die stille Revolution

Dokumentation von Kristian Gründling über die Vision des Unternehmers und Autors Bodo Janssen, der einen Kulturwandel in Unternehmen einleiten will.

Der Film zeigt im dokumentarischen Stil am Beispiel von Upstalsboom, wie der Wandel von der Ressourcenausnutzung hin zur Potentialentfaltung gelingen kann. Er beleuchtet, wie das Thema „Kulturwandel in der Arbeitswelt“ gesellschaftlich zu verankern ist und gibt dem Zuschauer individuelle Impulse und Mut, etwas zu verändern.

Zum Nachdenken – Zitate aus dem Film:

„Viele Menschen leiden darunter, dass sie Dinge tun müssen, die sie nicht tun wollen. Sie sind überzeugt, dass sie Rollen spielen müssen, die sie gar nicht spielen möchten. Ein großer innerer Konflikt. Das was in mir steckt nicht im Unternehmen realisieren zu können, ist ein großes Problem. Wenn Unternehmen das erkennen und in der Lage sind, die Sehnsüchte ihrer Mitarbeiter zu erkennen und Raum zu schaffen, dass sie sich entwickeln können, dann ist ein großer Schritt getan.“

„Da kanns schon Menschen geben, die sagen: Mein Sinn ist ein anderer als die sinnstiftenden Werte meines Chefs. Ich will nicht seine sinnstiftenden Werte anstreben sondern meine eigenen. Ich mache diesen Beruf nur, damit ich Geld bekomme und dann meine eigenen Ziele verfolgen kann.“

„Work-Life-Balance beinhaltet die Trennung von Leben und Beruf. Was ist aber, wenn man eine Stelle hat, die einem Spaß macht, wo man gerne ist? Dann bringt man auch Privates mit rein, die Liebe und das Persönlichste vom Persönlichen. Umgekehrt kann man seinen Beruf auch im Privaten anbringen. Das was man erlebt mit nach Hause nehmen vom Beruf und das was man erlebt im Privaten im Beruf einbringen. Die Bereitschaft sich zu öffnen, was für andere zu tun auch bei der Arbeit miteinbringen.“

„Unsere Schulen stoßen hochintelligente Leute aus, die viele Dinge können, die sich aber nicht kennen. Wie soll mein Leben aussehen, was sind meine Ziele? Wie will ich mich orientieren, wo ist mein Platz in der Welt. All diese Dinge  erfordern Zeit.“

„Es geht um die Frage, wer bin ich. Was motiviert mich und was ist die Motivation hinter der Motivation. Das Leben, das ich führe, ist trotz aller Härten das Leben, das zu mir passt  – zu dieser Erkenntniss sollten wir kommen. “

„Das verstehen, was man kann, was man gern tut. Wenn ich mir klar darüber bin, wer ich bin, was ich kann und wofür ich da bin. Erst dann habe ich die Voraussetzung dafür geschaffen, andere zu führen. Bei mir hat’s ausgelöst, dass ich mir über viele Dinge klar geworden bin, die ich machen möchte im Leben. Die ich zurückgestellt habe, weil ich immer zu schnell gelaufen bin. Die habe ich dann auch angefangen …  “

„Es geht für uns darum, Erfolg neu zu definieren. Als Unternehmer frage ich mich dann täglich, was habe ich heute dafür getan, um andere Menschen erfolgreich zu machen? Als Nebenprodukt werden Erfolge erzielt und Gewinne gemacht. Wir haben nicht trotzdem wirtschaftlichen Erfolg sondern deswegen. Kluge Personalverantwortliche müssen Muster brechen … Reflektion ist etwas höchst Produktives … die Hauptaufgabe des Managers ist nicht Aktion sondern Reflektion.”

Zum Teil werden hier Wege beschrieben, die zukunftsorientierte Unternehmen bereits angetreten haben. Viele Führungskräfte sind auf der Suche – manche in alten Denkmustern gefangen. Der Film zeigt, wie es gehen kann. Ein Weg von vielen. Doch gehen muss jeder diesen Weg selbst!

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